Bürgermeister Nico Rogge fielen bei der offiziellen Übergabe des e-Carsharing-Fahrzeuges am Oerlenbacher Rathaus gleich mehrere sinnvolle Einsatzmöglichkeiten ein. Mit dem Auto könnte man zum Flughafen nach Frankfurt fahren und nach dem Urlaub wieder zurück: Die hohen Parkgebühren würden dann wegfallen. Das geräumige Fahrzeug eignet sich als Ersatzvehikel, wenn man seinen eigenen Fuhrpark verkleinern möchte, den Pkw könne er sich bei Engpässen und Notfällen auch im Einsatz der Gemeindeverwaltung vorstellen.
Über eine App reservieren
Horst Runschke von der Deer GmbH, dem Betreiber dieses Leihmodells, verwies auf die moderne Technik mit ihren Vorteilen. Über eine App kann man das Auto reservieren und „freischalten“, Preise und Details findet man im Internet und natürlich in der eigenen App. Rund 70 Euro kostet das Auto am ersten Tag, es gibt Staffelpreise, die bei einer halben Stunde beginnen und bei einer Dauer von fünf Tagen enden. Dazu wird eine Grundgebühr in Höhe von 4,90 Euro erhoben, die allerdings mit der Leihgebühr verrechenbar ist.
Horst Runschke möchte sein Fahrzeugflotte und die Haltepunkte mit den Ladesäulen ausbauen. Die KI hilft mit, damit möglichst überall Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Horst Runschke verweist auf die Reservierung, die kann lange vor der Fahrt erfolgen und „garantiert“ ein abreisefertiges Auto zum Wunschtermin.
Probefahrt wird empfohlen
Die halbstündige Probefahrt empfiehlt Horst Runschke jedem, der das Fahrzeug nutzen möchte. Seine Firma stellt unterschiedliche Fahrzeuge mit unterschiedlicher Funktion, in Oerlenbach steht deshalb nicht stets der gleiche Pkw.
Fragen rund um die Nutzung, die von Gästen bei der Übergabe spontan gestellt wurden, beantwortete er so umfassend wie es ging: von der Vorlaufzeit beim Reservieren über das richtige Verhalten bei Unfällen und Beschädigungen der Karossen.
Videos auf Yoube helfen bei der richtigen Nutzung der Fahrzeuge, erläuterte Horst Runschke.
Die Firma arbeitet über die Ortsgrenzen hinweg mit Kommunen aus dem Oberen Werntal zusammen. Als interkommunales Projekt haben sich Niederwerrn, Dittelbrunn und Oerlenbach für die Art der Zusammenarbeit im Bereich der E-Mobilität entschieden und dafür auch Fördergelder erhalten, wie Nico Rogge bei herbstlicher Witterung auf dem Parkplatz vor dem Rathaus bemerkte.









