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Rettungskräfte im Dauereinsatz
Winterchaos im Landkreis Bad Kissingen?
Schnee in Bad Brückenau: Bis zum Morgen des 2. Januars hat es über 10 Zentimeter Neuschnee gegeben.
Schnee in Bad Brückenau: Bis zum Morgen des 2. Januars hat es über 10 Zentimeter Neuschnee gegeben. // Julia Raab
Bad Brückenau – Trotz Schneefall bleibt es im Landkreis Bad Kissingen recht ruhig. In ganz Unterfranken kommt es aber aufgrund der Wetterbedingungen zu zahlreichen Einsätzen.

Trotz stürmischem Wetter in der Nacht auf den 2. Januar mit Glätte, Frost und zum Teil starkem Schneefall bleibt es in der Nacht und am frühen Morgen im Landkreis Bad Kissingen weitestgehend ruhig. Das teilt Pressesprecher Dennis Stegner vom Polizeipräsidium Schweinfurt am Morgen mit. 

Schnee in Bad Brückenau: Bis zum Morgen des 2. Januars hat es über 10 Zentimeter Neuschnee gegeben.
Schnee in Bad Brückenau: Bis zum Morgen des 2. Januars hat es über 10 Zentimeter Neuschnee gegeben. // Julia Raab

Die Verkehrssituation sei weiterhin kritisch und der Winterdienst aktuell dabei, die Straßen freizubekommen. Einige LKW hätten insbesondere an steilen Straßenabschnitten wie dem Hammelburger Berg in Bad Brückenau Probleme wegen des Schnees und der Glätte. In der Rhön ist es am Morgen teilweise zu Schneeverwehungen gekommen.  

Rund zwei Zentimeter Neuschnee sind in der Nacht auf Freitag, 2.Januar, in Bad Kissingen gefallen. Unser Bild zeigt die verschneite Stadt mit Blick vom Staffelsberg aus.
Rund zwei Zentimeter Neuschnee sind in der Nacht auf Freitag, 2.Januar, in Bad Kissingen gefallen. Unser Bild zeigt die verschneite Stadt mit Blick vom Staffelsberg aus. // Benedikt Borst

Bis um 9 Uhr in der Früh habe es hier laut Pressesprecher trotzdem nichts Dramatisches zu vermelden gegeben. „Dennoch sind einige Fahrzeuge im Landkreis stehengeblieben oder von der Straße abgekommen −bis zum jetzigen Zeitpunkt ohne großen Folgen“, heißt es von der Pressestelle. 

Die Polizei bittet aufgrund der Wettersituation darum, im Straßenverkehr vorsichtig zu sein und die Geschwindigkeit anzupassen. 

Viele Rettungseinsätze am Freitagmorgen

In ganz Unterfranken kam es zu einer Vielzahl an Einsätzen für die Polizei und Rettungskräfte, wie es am Mittag in einer Pressemitteilung der Polizei heißt. Auf den schneebedeckten Straßen kam es vor allem im Berufsverkehr zu vielen Verkehrsbehinderungen und einigen Unfällen. Am Freitagmorgen musste die unterfränkische Polizei zu rund 80 Einsätzen ausrücken.

Bei der Hälfte davon handelte es sich um Verkehrsstörungen, die durch die verschneiten Straßen und in der Folge auch durch liegen gebliebene oder quer stehende Fahrzeuge verursacht wurden.

Bei circa 40 Meldungen, die bei der Einsatzzentrale eingingen, wurden Verkehrsunfälle gemeldet. Nach derzeitigem Stand, wurde dabei glücklicherweise lediglich eine Person leicht verletzt. Bei den restlichen Unfällen entstand nur Sachschaden.

Die Einsatzschwerpunkte lagen auf den Autobahnen A7 und A3. Hier hatten sich unter anderem mehrere Lkw festgefahren oder ragten quer über die Fahrbahn, sodass die Fahrbahn erst nach mehreren Stunden wieder vollständig frei war, heißt es in der Pressemeldung. 

Die Polizei gibt Tipps für Verkehrsteilnehmer: 

 

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