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Die Rakoczy-Praline 2025
Inspiriert vom letzten bayerischen König
Die neue Rakoczy-Praline wurde präsentiert (ganz rechts). Daneben die bisherigen Pralinen.
Die neue Rakoczy-Praline wurde präsentiert (ganz rechts). Daneben die bisherigen Pralinen. // Karl Kovacs
Bad Kissingen – Sie ist rund, süß, cremig und hat einen frischen Joghurtgeschmack: Die Rakoczy-Praline 2025 ist Ludwig III. gewidmet. 

Für das „Fest der Kissinger“, wie Oberbürgermeister Dirk Vogel das Rakoczy-Fest bezeichnet, hat sich Chocolatier Otmar Troll von Pralinen Troll in der Badgasse einmal mehr von einer historischen Persönlichkeit für die Rakoczy-Praline 2025 inspirieren lassen. 

Es ist die mittlerweile zehnte Praline, die Troll eigens für das Fest kreiert hat. Während die edle Süßigkeit im vergangenen Jahr mit dem Geschmack von Birne, Wildkräutern und einem Hauch Likör Königin Therese von Bayern (1792–1854), der Ehefrau von Ludwig I., ehrte, stand heuer ein späterer Monarch Pate: Ludwig III. (1845–1921).

Die neue Rakoczy-Praline wurde präsentiert.
Die neue Rakoczy-Praline wurde präsentiert. // Karl Kovacs

Wie bei den früheren Kreationen, so Troll bei der Präsentation der Praline, sollte das Konfekt wieder einen direkten Bezug zum Namensgeber haben. „Vor seiner Amtszeit hat er sich lieber um die Landwirtschaft und um die Jagd gekümmert“, so Troll. Deshalb habe er sich dafür entschieden, eine Joghurtpraline mit Waldfrucht zu kreieren. „Joghurt für den Bauern, Waldfrucht für den Jäger.“

Die Rakoczy-Praline 2025

Otmar Troll von Pralinen Troll stellt die Rakoczy-Praline 2025 vor.

So war Troll schon bei früheren Rakoczy-Pralinen vorgegangen. Bei Königin Sisi hatte die Süßigkeit einen leichten Veilchen-Geschmack, bei Otto von Bismarck kam sie mit Marzipan und Nougat und beim Namensgeber des Festes, Fürst Ferenc Rákóczi II., gab der Konditormeister Tokajer-Wein für die ungarische Note dazu. Ganz anders bei Georg Anton Boxberger, dem ersten Apotheker der Stadt, im Jahr 2023: Damals verwendete Otmar Troll neben Schokolade passenderweise Rittersporn und Wermut.

Sylvie Thormann, OB Dirk Vogel, Otmar Troll und Ludwig III. (Stefan Heuring) bei der Präsentation der Rakoczy-Praline
Sylvie Thormann, OB Dirk Vogel, Otmar Troll und Ludwig III. (Stefan Heuring) bei der Präsentation der Rakoczy-Praline // Karl Kovacs

Zurück zur Ludwig-III.-Praline: Etwa 400 Stück haben Troll und sein Team gefertigt. „Es wird aber genug geben, wenn jemand welche möchte“, betont Otmar Troll. Der Preis ist im Vergleich zu vergangenem Jahr etwas gestiegen: Kostete die Therese-Praline 2024 noch einen Euro, sind heuer 1,20 Euro pro Stück fällig. 

Beim Rezept will sich Otmar Troll nicht in die Karten schauen lassen. „Das ist geheim“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Eins kann er aber schon verraten: Die Überlegungen fürs kommende Jahr laufen bereits. Mehr will er aber nicht sagen. Zuerst müssen die neuen Pralinen gegessen werden. 

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