Bad Kissingen
– Das Wetter hat gepasst, die Stimmung war ausgezeichnet. Der Symphonic Mob 2024 am Sonntag war eine runde Sache.
Gegen 10.30 Uhr ist der Platz am Kurgarten schon gut gefüllt mit Musikerinnen und Musikern sowie Besuchern. An allen Ecken und Enden sind Töne zu hören, die Instrumente werden gestimmt. Auch die Musikerinnen und Musiker des BBC Symphony Orchestra treffen langsam ein, die Noten für den Symphonic Mob liegen bereit.
Hier ein Videozusammenschnitt:
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Die Vorfreude ist allenthalben spürbar. "Ich bin das erste Mal dabei. Letztes Jahr habe ich den Symphonic Mob als Zuschauer gesehen und dann beschlossen, dass ich in diesem Jahr auf den Fall dabei sein will", sagt zum Beispiel Heike Kühne aus Bad Kissingen. Margit Fees aus dem Raum Forchheim ist hier, weil sie Musik schon immer geliebt hat. Sie spielt Altsaxophon und wurde über eine Freundin aufmerksam auf den Mob. "Es ist das erste Mal, dass ich in Kissingen bin und eines ist klar: Es ist nicht das letzte Mal", sagt sie.
Intendant Alexander Steinbeis // Karl Kovacs
Intendant Alexander Steinbeis ist ebenfalls da und trifft letzte organisatorische Vorkehrungen. Er wird die Moderation gemeinsam mit Reporterin Susanne Will von der Saale-Zeitung bestreiten. Die Idee des Symphonic Mobs, sagt Steinbeis, sei es, Menschen zusammenzubringen. "Profis und Amateure spielen zusammen und es ist völlig egal, wie alt man ist. Das ist das Schöne am Symphonic Mob."
Hugo Schäfer (87) aus Oberwerrn/ Schweinfurt nimmt gemeinsam mit den Enkeln Leonard (4), Laurenz und Leonard. Vermutlich der älteste und der jüngste Teilnehmer. // Julia Raab
Ein schönes Beispiel dafür sind der vierjährige Valentin Schneider aus Schweinfurt, der mit seinem 87-jährigen Opa Hugo Schäfer teilnimmt. Die musikalische Familie besteht zudem aus zwei größeren Brüdern, Laurenz und Leonard, die ebenfalls mitspielen. Für Opa Hugo Schäfer ist es das Schönste, mit seinen Enkeln gemeinsam zu musizieren, wie er betont.
Eine Gruppe Hobbymusiker aus dem Raum Hammelburg und Bad Brückenau freut sich schon seit Wochen auf den Auftritt, wie Dominik Sitter betont. "2023 waren wir noch Zuschauer, jetzt sind wir endlich dabei. Es ist irre, mit so tollen Profis zu spielen", sagt er.
Eine Gruppe Hobbymusiker aus dem Raum Hammelburg und Bad Brückenau // Karl Kovacs
Um 11 Uhr ist es soweit: Die Proben der Profi- und Laienmusiker mit BBC-Dirigent Sakari Oramo beginnen. Geprobt werden die Stücke, die um 12.30 Uhr gemeinsam gespielt werden. Dieses Jahr sind das: Edvard Grieg, »Morgenstimmung« aus der »Peer Gynt«-Suite Nr. 1; Johannes Brahms, Ungarischer Tanz Nr. 1 g-Moll; Richard Wagner, »Pilgerchor« aus der Oper »Tannhäuser«, sowie Sergej Prokofjew ,»Tanz der Ritter« aus dem Ballett »Romeo und Julia«.
Ohne Probe geht es nicht. Der Symphonic Mob soll schließlich ein Erfolg werden.
Ohne Probe geht es nicht. Der Symphonic Mob soll schließlich ein Erfolg werden.
Rund um den Platz haben sich Hunderte Interessierte versammelt. Sie verfolgen, wie Oramo den Musikern Anweisungen gibt, sie motiviert und an der einen oder anderen Stelle auch mal unterbricht, wenn ihm etwas nicht ganz so gut gefällt. Gut 20 Minuten lang wird geprobt. In den Gesichtern der Teilnehmenden ist die Vorfreude auf das Konzert geschrieben, wo man hinschaut, blickt man in strahlende Augen.
Dirigent Sakari Oramo singierte unzählige der grünen T-Shirts. // Karl Kovacs
Nach der Probe haben alle Teilnehmenden eine halbe Stunde zum Durchschnaufen. Sakari Oramo schreibt geduldig Autogramme auf die hellgrünen Symphonic-Mob-Shirt. Im Gespräch mit der Redaktion gibt er zu: "Ich war im Vorfeld schon sehr nervös" - schließlich sei es auch für ihn eine Premiere. Dass Musiker aller Altersklassen da sind, freut ihn besonders. "Das macht einem Mut und Hoffnung. Die klassische Musik hat auf jeden Fall eine Zukunft." Einen Tipp für Musikerinnen und Musiker, egal welchen Alters, hat der Weltklasse-Dirigent parat: "Man kann nur sein Bestes geben, das reicht." Außerdem rät er, auch leichtere Stücke bei der Auswahl der Musik zu spielen. Das Wichtigste sei, Freude am Musizieren zu haben. "Und jeden Tag wird man ein bisschen besser", unterstreicht Oramo.
Ein musikalischer Eindruck vom Symphonic Mob 2024
Ein musikalischer Eindruck von Symphonic Mob 2024
Kurz nach dem Gespräch ist es soweit. Alexander Steinbeis und Susanne Will eröffnen das Konzert. Unter der Leitung von Oramo sorgt das BBC Symphony Orchestra für ein großartiges Klang-Fundament. Die 600 Laienmusiker stimmen mit ein. Nach jedem Stück brandet teils frenetischer Applaus auf. Mit unnachahmlichem Elan dirigiert Oramo das riesige Orchester - und auch die Profis aus London sind voll dabei, wenn der "Tanz der Ritter" von Prokofjew mit all seiner Wucht erklingt.
Daniel Pailthorpe // Karl Kovacs
Für Profi-Flötist Daniel Pailthorpe vom BBC Symphony Orchestra ist die Erfahrung beim Symphonic Mob etwas Besonderes, wie er sagt: "Ich habe bisher nur in kleinerem Rahmen, mit 40 bis 50 Leuten an so etwas teilgenommen. Das hier ist schon etwas ganz anderes."
Das erste Fazit von Alexander Steinbeis fällt durchweg positiv aus. Er dankt nicht nur den Musikerinnen und Musikern sowie Dirigent Sakari Oramo, sondern auch seiner Co-Moderatorin Susanne Will und der Saale-Zeitung.
Weitere Bilder des Symphonic Mob finden Sie hier:
Von Jung bis Alt: Beim Symphonic Mob gibt es keine Altersgrenze. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Auch das Publikum war begeistert und spendete viel Applaus. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Zum Abschluss des Symphonic Mob 2024 hielten alle Musiker die Instrumente in die Luft. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Das Publikum ist begeistert // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Eine Gruppe Hobbymusiker aus dem Raum Hammelburg und Bad Brückenau // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Daniel Pailthorpe // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Das Orchester in Aktion // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Alexander Steinbeis, Susanne Will und Sakari Oramo // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Susanne Will von der Saale-Zeitung mit Alexander Steinbeis (rechts) und Dirigent Sakari Oramo (links) beim Symphonic Mob 2024. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Strahlende Gesichter bei den Musikerinnen und Musikern, und als Dank für das tolle Event recken sie ihre Instrumente in die Höhe. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Ein begeisterter Dirigent, Sakari Oramo dankt den vielen Musikern für ihren Einsatz. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Die Moderation des Symphonic Mobs übernahm Redakteurin Susanne Will. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Knapp 600 Musikerinnen und Musiker waren beim Symphonic Mob 2024 dabei. Gemeinsam mit dem Londoner BBC Symphony Orchestra und Dirigent Sakari Oramo sorgten sie für eine atemberaubende Stimmung im Bad Kissinger Kurpark. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Auf dem Programm stand unter anderem Edvard Griegs Gänsehautwerk "Morgenstimmung" aus der "Peer Gynt"-Suite Nr. 1. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Mit einem Lächeln auf den Lippen dirigierte Weltstar Sakari Oramo Bayerns größtes Spontan-Orchester in Bad Kissingen. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Ebenfalls mit dabei: Sängerinnen und Sänger, die gemeinsam ihr Bestes gaben. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Mit ihren Stimmen trugen auch die anwesenden Sängerinnen und Sänger einen Teil zur atemberaubenden Atmosphäre bei. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Sichtlich begeistert filmten und fotografierten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer das Spektakel im Kurpark. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Während des Konzertes hieß es für die Musikerinnen und Musiker volle Konzentration auf die Noten und den Dirigenten. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Die Teilnehmenden waren mit Leidenschaft bei der Sache. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Auch der Bayrische Rundfunk ließ sich den Symphonic Mob nicht entgehen. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Dirigent Sakari Oramo war voll bei der Sache - ihm entging nicht der kleinste Fehler. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Gemeinsam sorgten die 600 Musikerinnen und Musiker für jede Menge Gänsehaut-Momente. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Auch die jüngsten Musikerinnen und Musiker gingen beim Symphonic Mob nicht in der Menge unter. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Dirigent Sakari Oramo strahlt voller Begeisterung in die Menge. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Unzählige Notenständer standen im Kurpark bereit und warteten nur auf ihren Einsatz. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Zwischen Generalprobe und Konzert blieb noch Zeit für Autogramme. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Egal ob auf T-Shirts, Taschen oder Notenzetteln: Dirigent Sakari Oramo nahm sich in den Pausen Zeit und gab jede Menge Autogramme. // FOTOGALERIE
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Mit einem Autogramm des Dirigenten auf dem Shirt spielt es sich doch gleich viel besser. // FOTOGALERIE
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Während des Konzertes musste sich Sakari Oramo voll auf die Musikerinnen und Musiker konzentrieren. // FOTOGALERIE
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Beim Symphonic Mob boten sich unzählige tolle Fotomotive an. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Ein Blick von oben: Der Kurpark war an diesem Sonntag (23.06.) voll mit Menschen. // FOTOGALERIE
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Gemeinsam sorgten die Musikerinnen und Musiker für eine Stimmung der Extraklasse. // FOTOGALERIE
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Die Zuschauer scharten sich an den Rändern, um diesem atemberaubenden Spektakel folgen zu können. // FOTOGALERIE
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Ein Lupenblick in die Menge. Beim Symphonic Mob 2024 war im Kurpark einiges los. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Die Zuschauer sind begeistert. Eifrig wird fotografiert und gefilmt. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Hugo Schäfer (87) aus Oberwerrn/ Schweinfurt nimmt gemeinsam mit den Enkeln Leonard (4), Laurenz und Leonard. Vermutlich der älteste und der jüngste Teilnehmer. // FOTOGALERIE
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Anu Komsi, Frau des Dirigenten, Sopranistin, spielt auch mit. // FOTOGALERIE
Susanne Will
Dirigent Sakari Oramo singierte unzählige der grünen T-Shirts. // FOTOGALERIE
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Margit Fees // FOTOGALERIE
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Margerita Huppmann-Fronczek ist dieses Jahr zum ersten Mal mit ihrem Alt Saxophon dabei. Sie kommt aus Bad Brückenau und spielt aktiv bei den Georgi Bläsern mit. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Die Verpflegung der Gäste und Musiker ist gesichert. // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
dfsa // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Der 4-jährige Valentin ist vermutlich der jüngste Teilnehmer. // FOTOGALERIE
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Eindrücke aus der Probe zum Symphonic Mob. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Eindrücke aus der Probe zum Symphonic Mob. // FOTOGALERIE
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Eindrücke aus der Probe zum Symphonic Mob. // FOTOGALERIE
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Eindrücke aus der Probe zum Symphonic Mob. // FOTOGALERIE
Julia Raab
So langsam wird es voll. Die Vorfreude auf den Symphonic Mob ist groß. // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Intendant Alexander Steinbeis und Susanne Will von der Saale-Zeitung. // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Volle Konzentration. Philip Cobb vom BBC Symphony Orchestra an der Trompete. // FOTOGALERIE
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Die vielen Musiker sind schon bei der Probe ein toller Anblick. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Eifrig wird für den Symphonic Mob geprobt. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Quentin, an der Trommel, 6 Jahre alt. Seine Mama spielt in der Bläsergruppe Saxophon. // FOTOGALERIE
Susanne Will
Die Proben beginnen. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Die Proben beginnen. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Die Proben beginnen. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Einfach nur schön. // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Blick von oben auf den Kurgarten. // FOTOGALERIE
Intendant Alexander Steinbeis. // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Auch die Musikerinnen und Musiker des BBC orchestra treffen langsam ein // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Auch die ersten Zuschauer tummeln sich schon am Rand. // FOTOGALERIE
Milena Meder
Heidi Wolf-Laumer (links) und Ulrike Behrschmidt aus Würzburg sind als Saxophonistinnen zum ersten Mal dabei. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Auf dem Platz haben sich schon zahlreiche Musikerinnen und Musiker versammelt. // FOTOGALERIE
Julia Raab
Die Noten liegen schon bereit. // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Die Vorbereitungen für den Symphonic Mob 2024 laufen auf Hochtouren. // FOTOGALERIE
Karl Kovacs
Heike Kühne aus Bad Kissingen (Mitte) ist beim Symphonic Mob 2024 mit dabei. // FOTOGALERIE
Milena Meder