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Rakoczy-Fest Bad Kissingen
Wo Nachtschwärmer bis in den Morgen weiterfeiern können
Impressionen vom Rakoczy-Fest
Der Rakoczy-Festbetrieb in der Innenstadt von Bad Kissingen geht bis 1 Uhr, eine halbe Stunde vorher hören die Bands auf zu spielen und es ist Ausschankschluss. // Heiko Becker (HMB Media/ Heiko Becker)
Bad Kissingen – Das Rakoczy-Fest zieht am Wochenende zehntausende Besucher an. Ein Überblick über die besten Locations, in denen es nach Ausschankende in der Stadt weitergeht.

Tausende Menschen feiern am Wochenende (25. bis 27. Juli) in Bad Kissingen das Rakoczy-Fest. Neben den kulturellen Programmhöhepunkten wie Illumination, Festball, historischer Festzug und Autogrammstunde, ist vor allem das Feiern in der Innenstadt und an der Saale bis spät in die Nacht angesagt.

Am Freitag und Samstag endet der Festbetrieb offiziell um 1 Uhr, das heißt, die Bands hören um 0.30 Uhr auf zu spielen und es dürfen ab 0.30 Uhr auf den Straßen keine Getränke mehr ausgeschenkt werden.

Am Sonntag endet das Fest um 23 Uhr, Musik- und Ausschankschluss ist ebenfalls eine halbe Stunde vorher mit Beginn des Abschlussfeuerwerks.

Mit dem Ausschankende leert sich die Innenstadt schnell. Aber nicht jeder geht nach Hause. Nachtschwärmer, denen das noch nicht genug ist, dürfen in Diskotheken, Bars und Kneipen weiterfeiern. Unsere Redaktion gibt einen Überblick, welche Anlaufpunkte es gibt und wer geschlossen hat.

Das planen die Wirte in der Bad Kissinger Innenstadt

  • Zum ersten Mal seit 13 Jahren an Rakoczy nicht offen hat die Bierkneipe „Destille“ in der Weingasse. Besonders der Innenhof war nach Ausschankende ein Publikumsmagnet. Wie Inhaber Gerhard Kriener bestätigt, bleibt die Kneipe in diesem Jahr wegen Personalmangels komplett an den drei Tagen geschlossen.
  • Ebenfalls nicht für Nachtschwärmer geöffnet hat „Emmanuels Restaurant und Bar“ in der Grabengasse. Gäste werden bis 0.30 Uhr bewirtet, danach ist Schluss. „Wir richten uns nach den offiziellen Ausschankzeiten der Stadt“, sagt Wirt Emmanuel Papadopoulos.  
  • Peter Kohlhepp, Wirt der „Köpi“ König-Pilsener Stube in der Theresienstraße, ändert dieses Jahr sein Konzept. Er reagiert auf den großen Andrang der Vorjahre. Zu späterer Stunde habe sich das Partygeschehen aus der Kneipe auf die Straße verlagert und Ärger verursacht. „Es gab immer Chaos, wenn die Stadt sich auf einen Schlag geleert hat. Das war für uns nicht mehr handlebar“, berichtet er. In diesem Jahr beschränkt er den Zugang: Gäste, die nach 1 Uhr in der Köpi feiern wollen, brauchen ein Einlassbändchen. Die Bändchen sind personalisiert und wurden in den vergangenen Wochen verkauft. Ob am Fest ein Restkontingent zur Verfügung steht, könne er nicht gewährleisten. „Unsere Idee wird gut angenommen“, sagt Kohlhepp.  
  • Traditionell ein fester Anlaufpunkt zum Weiterfeiern ist die Rockkneipe „Zoom Eulenspiegel“, kurz „Eule“ in der Bachstraße. Wirt Julius Mattis sagt: „Zu uns kann jeder kommen, der möchte.“ Die Kneipe hat an allen drei Tagen außen eine Bühne mit Livemusik sowie einen Außenausschank, ab 23 Uhr ist der Innenbereich geöffnet, mit Open End.

Anlaufpunkte außerhalb des Festbereichs 

  • Das Hotel Rhönkitz (Martin-Luther-Straße) will seine Bar und Lounge je nach Besucherandrang länger geöffnet lassen. Man werde die Öffnungszeiten nach hinten verlegen, wobei die Rakoczy-Besucher das Rhönkitz in den vergangenen Jahren nicht übermäßig stark in Anspruch genommen hatten, heißt es von Seiten des Hotels.
  • Anders schaut es da in der „Bierscheune“ aus. „Man merkt es extrem, wenn in der Stadt geschlossen wird. Da tauchen auf einen Schlag mehrere hundert Leute bei uns auf“, meint Inhaber Singh Sukhpal. Das Tanzlokal hat an allen Festtagen bis in die Morgenstunden geöffnet.
  • Ebenfalls seit Jahren fest etabliert ist die Rakoczy-Afterparty in der Diskothek Look in der Alten Kissinger Straße. Am Freitag und Samstag hat hier insbesondere ein jüngeres Publikum die Möglichkeit, das Fest zu House, Hip Hop und Musik aus den 1990ern und 2000ern ausklingen zu lassen. Ein kostenfreier Bus-Shuttle ab der Europaweise bringt die Besucher ab 23 Uhr aus der Innenstadt zur Diskothek.
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