Die Außenanlage des Kindergartens in Poppenroth wird erheblich teurer als ursprünglich geplant. Stefanie Kauffmann, Leiterin des Referats für Schulen und Kindertagesstätten der Stadtverwaltung, erklärt die Hintergründe: Die Kostensteigerung sei auf die Witterungsverhältnisse zurückzuführen.
„Wir mussten mehr Leistungen erbringen, als ursprünglich angesetzt waren.“ Es mussten zusätzliche Drainagen verlegt werden, um das Gebäude vor weiteren Wasserschäden im Keller zu schützen. Der Spielplatz mit den Geräten sei bereits fertiggestellt, könne jedoch noch nicht genutzt werden, da die Bodenarbeiten aufgrund der Nässe des Grundstücks noch nicht abgeschlossen werden konnten. Das Gebäude selbst werde bereits vom Kindergarten genutzt.
Gelder werden umgeschichtet
Für die Erweiterung des Kindergartens wurden im aktuellen Haushaltsjahr 346.105 Euro vorgesehen, von denen bisher 318.271 Euro ausgegeben wurden. Es bleiben somit noch 27.833 Euro übrig. Für die Außenanlage werden jedoch insgesamt 95.850 Euro benötigt, was zu einer Finanzierungslücke von 68.016 Euro führt.
Diese Summe soll aus Mitteln gedeckt werden, die für den Neubau des Theresien-Kindergartens eingeplant sind, jedoch in diesem Jahr voraussichtlich nicht benötigt werden.
Der Finanz- und Verwaltungsausschuss stimmte den überplanmäßigen Ausgaben zu und genehmigte den vorgeschlagenen Finanzierungsweg. Die Gesamtkosten für die Erweiterung des Kindergartens waren ursprünglich mit 1,1 Millionen Euro geplant. „Nach aktuellem Stand rechnen wir mit etwa 1,5 Millionen Euro“, informierte Kauffmann.
Stadträtin Martina Greubel (BDK) fragte, ob sichergestellt sei, dass es künftig keine Wasserschäden im Keller des Gebäudes und keine Probleme mit der Nässe auf dem Spielgelände geben werde.
Kauffmann verwies auf einen bevorstehenden Termin mit einem Landschaftsbauer, der die Stadt beraten werde, ob weitere Drainagen notwendig seien, um sowohl den Kindergarten als auch die angrenzenden Gebäude zu schützen. Die Kosten für den Experten seien bereits in der Gesamtsumme enthalten.
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