0
Abi-Jahrgang 1960
Klassentreffen bringt verborgene Erinnerungen ans Licht
Abiturtreffen Bad Kissingen
Foto von der damaligen Überreichung der Abitur-Zeugnisse. // Archiv Teilnehmer Abi-Treffen
Abiturtreffen Bad Kissingen
Treffen des Abiturjahrgangs 1960: (von links) Erik Brath, Erika Arnold, Karl-Heinz Lachmeyer, Günter Wehner, Winfried Schmitt, Klaus-Rudi Schönitz, Günter Stöhling, Rainer Bühner, Anton Schick sen. und Hansjörg Pabst. // Klaus Werner
Bad Kissingen – Zum 65. Jubiläum des Abschlusses tummeln sich ehemalige Schüler mit Geschichten, die tief in die Vergangenheit zurückreichen.

„Wir waren 56 Abiturienten, 12 Mädchen und 44 Jungs“ – so Erika Arnold und Erik Brath, die beide das diesjährige Treffen des Abitur-Jahrgangs von 1960 in Bad Kissingen organisierten, wobei Erika Arnold für die Buchungen der Lokalitäten vor Ort verantwortlich ist und Erik Brath als „Schriftführer“ der Gemeinschaft fungiert und die Namenslisten mit den Adressdaten verantwortet. 

Zum 65. Jubiläum ihres gymnasialen Schulabschlusses trafen sich noch neun ehemalige Abiturienten und Erika Arnold als einzige Abiturientin, um an drei Tagen über vergangene Zeiten zu sprechen und Erinnerungen auszutauschen. 

Gemeinsam ging es am Real-Gymnasium weiter

Der Start in die gymnasiale Ausbildung fand für die männlichen Schüler in der Maxstraße an der damaligen Oberrealschule statt, während die Mädchen die ersten beiden Jahre bei den „Englischen Fräulein“ absolvierten. Später ging es dann gemeinsam in der Steinstraße am „Real-Gymnasium“ weiter.

Schon damals gab es zwei Richtungen, wobei Englisch als erste Fremdsprache obligatorisch war und man entweder Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache wählen konnte. Mit dem Abitur trennten sich die Wege, denn – so Erik Brath – die meisten nahmen ein Studium auf, mal zum Maschinenbau-Ingenieur in München, mal ein Chemie-Studium in Würzburg.

Das erste Treffen gab es nach 20 Jahren

Zum ersten Mal traf sich der Abitur-Jahrgang nach zwanzig Jahren wieder, also im Jahre 1980, und von da an gab es alle fünf Jahre ein Wiedersehen in Bad Kissingen. Meist trafen sich die Ehemaligen mit Partner und Partnerinnen für mehrere Tage und organisiert wurden nicht nur gemeinsame Abendessen und Frühstücke, sondern auch Führungen zum Beispiel durch die Kuranlagen. 

Mit Corona gab es 2020/21 einen Bruch in dieser Tradition und – angesichts des fortgeschrittenen Alters – wurden die Treffen im zweijährigen Rhythmus in den Jahren 2022 und 2024 eingeplant. Doch keine Regel ohne Ausnahme, denn zum 65. Jubiläum traf man sich schon ein Jahr später in Bad Kissingen und positionierte sich für ein Gruppenfoto in der Oberen Maxstraße, auf der zur damaligen Zeit noch die Autos fuhren. 

Inhalt teilen
  • kopiert!