Rund 1600 Solarmodule werden auf einer Fläche von etwa 7000 Quadratmetern installiert. Die Gesamtleistung liegt bei 996,96 Kilowattpeak (kWp) – also knapp unter einem Megawatt. Durch die Ost-West-Ausrichtung kann über den gesamten Tag hinweg gleichmäßig Strom erzeugt werden. Zehn Wechselrichter sorgen für die Umwandlung der Energie in nutzbaren Wechselstrom, wie die Stadt Bad Kissingen in einer Mitteilung schreibt.
Die Fläche wird durch einen 380 Meter langen, 2,10 Meter hohen Doppelstabmattenzaun gesichert und kameraüberwacht. Für Bau, Zaunanlage und Planung werden insgesamt rund 1,05 Millionen Euro brutto investiert. Die Fertigstellung ist für Oktober 2026 vorgesehen.
Eigenverbrauch senkt Kosten und CO₂-Ausstoß
Der erzeugte Strom wird vollständig in der Kläranlage genutzt. Damit sinkt der Strombezug deutlich, was eine jährliche Kostenersparnis von etwa 250.000 Euro ermöglicht. Gleichzeitig trägt die Anlage wesentlich zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes bei. Die Sanierung der Kläranlage wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union kofinanziert.
Wissen kompakt vermittelt auf digitalem Erklärpfad
Bereits seit einiger Zeit können Besucherinnen und Besucher östlich der Kläranlage entlang des Geh- und Radweges an einem digitalen Erklärpfad mit Quiz erleben, wie moderne Abwassertechnik funktioniert und welche Rolle Energieeffizienz dabei spielt.
An acht Stationen werden die Abläufe der Abwasserreinigung erläutert – ergänzt durch Themen wie Energiegewinnung, Umweltschutz und die Nutzung erneuerbarer Energie. Jede Station bietet zwei Textversionen: eine für Erwachsene und ältere Kinder sowie eine vereinfachte Erklärung des kleinen Roboters „Klara“, die sich an jüngere Besucher richtet.
Über interaktive Inhalte und Quizfragen lässt sich das Wissen spielerisch vertiefen. Der Erklärpfad bietet damit einen anschaulichen Zugang zu einem Thema, das im Alltag meist im Verborgenen bleibt.
Weitere Informationen zur Sanierung der Kläranlage sowie zum Erklärpfad gibt es unter badkissingen.de/klaeranlage
















