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„Wir machen’s uns grüner“
Klimaschutzprojekt: Neue Bäume für die Stadt
Der Baum wird eingepflanzt.
Der Baum wird eingepflanzt. // Foto: Jürgen Wittrin
Bad Kissingen – Grüne Zukunft für Bad Kissingen: Projekt mit 113 neuen Bäumen gestartet. Was diese Bäume für den Klimaschutz leisten können.

Im Rahmen des Projekts „Wir machen’s uns grüner“ werden in der gesamten Stadt verteilt 113 Bäume gepflanzt. Das soll Bad Kissingen nicht nur optisch aufwerten, sondern auch zum natürlichen Klimaschutz beitragen.

Die ersten Bäume stehen

Am Freitag, 25. April, wurden auf dem Bürgerplatz bei der alten Kaserne drei Großbäume gepflanzt – zwei Weiß-Eschen und eine Zerr-Eiche. Neben der Verschattung des Platzes, soll dieser durch die Maßnahme auch aufgewertet werden. 

Pascal Herkt (Landschaftsservice Herkt), Dirk Vogel (SPD), Steffen Kiesel (Tiefbauamt), Christina Martin (Tiefbauamt)
Pascal Herkt (Landschaftsservice Herkt), Dirk Vogel (SPD), Steffen Kiesel (Tiefbauamt), Christina Martin (Tiefbauamt) // Foto: Jürgen Wittrin

An insgesamt 21 Standorten in der Stadt werden Bäume gepflanzt:

  • Liebfrauensee, Schützenstraße, Maxstraße, Peter-Heil-Straße, In der Au, Dorfplatz Albertshausen, Friedhof Garitz, Garitz Bachäckerstraße, Spielplatz Althaus, Friedhof Hausen, Hausen Pestkreuze Blumenstraße, Hausen Rasenweg, Kleinbrach Klosterruine, Poppenroth Spielplatz Männerholz, Poppenroth Brunnenwiese, KIGA Poppenroth, Reiterswiesen Spielplatz am Sportplatz, Reiterswiesen Vereinsheim Krone, Pfalzstrasse, Massaplatz, Stögerstrasse

Ende Mai sollen alle Bäume im Rahmen des Projekts eingepflanzt sein. 

Bäume für den Klimaschutz

Auch für den Klimaschutz spielen die Bäume eine wichtige Rolle. Sie dienen dem Zweck der Kohlendioxid-Bindung, filtern Schadstoffe aus der Luft, erhalten die Luftfeuchtigkeit und tragen zur Sauerstoffbildung bei. Wann diese Effekte eintreten, „kann man nicht pauschal sagen“, erklärt Christina Martin, Verantwortliche des Tiefbauamts vor Ort. Es kommt immer auf die einzelnen Bäume an. Wie alt sind diese und wie groß.

Der eingepflanzte Baum
Der eingepflanzte Baum // Foto: Jürgen Wittrin

Ein essenzieller Bestandteil für die Baumerde ist Pflanzenkohle. Sie bietet mehrere Vorteile, wie die Verantwortlichen betonen, darunter bindet sie Schadstoffe, minimiert die Bodenversalzung, hält den pH-Wert im Boden neutral, steigert Wurzelwachstum und beschleunigt die Keimung. Für das Projekt werden zudem nur klimaresistente Bäume verwendet. 

Einpflanzung des Baums
Der Baum bevor er in die Erde kommt // Foto: Jürgen Wittrin

„Wir machen’s uns grüner“ geht voran

Das Projekt entwickelt sich gut. Ganz zur Zufriedenheit von Oberbürgermeister Dirk Vogel (SPD). Kleine Schwierigkeiten gibt es aber natürlich auch hier. Je nach Standort sind beispielsweise nicht immer alle Anwohner so glücklich mit den geplanten Baumbepflanzungen. 

Es geht bisweilen um Blickdichte oder auch um Parkplätze. Die Menschen sind jedoch zum Gespräch bereit und „man kann sich unterhalten“, sagt Dirk Vogel. Es sei wichtig, die Anwohner mit an Bord zu nehmen. 

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