Unter dem Motto „Wir machen’s uns grüner“ investiert Bad Kissingen seit einiger Zeit unter anderem in seinen Baumbestand. Jährlich gibt die Stadt rund 1,87 Millionen Euro für Klimaschutzprojekte aus, der Großteil davon stammt aus einem KfW-Förderprogramm. Unter anderem für Neupflanzungen von Bäumen, wovon aktuell mehr als 120 vorgesehen sind. Rund 200.000 Euro werden pro Jahr auch investiert, um tote Bäume zu fällen oder um angeschlagene Bäume zu sichern.
Einige Bäume mussten gefällt werden
Auch in den vergangenen Jahren mussten bereits einige Bäume entnommen werden. Unter anderem an der Balthasar-Neumann-Promenade, an der Salinenpromenade oder auch am Gradierbau. Ein Leser fragt sich, ob für diese Fällungen naheliegende Neupflanzungen an gleicher Stelle geplant sind. Die Redaktion hat dazu bei der Staatsbad GmbH nachgefragt.
Bäume haben Stammfußverpilzungen
Wie Pressesprecherin Theresa Preisendörfer erklärt, wurden an der Balthasar-Neumann-Promenade drei Gleditschien entfernt, da die Bäume massive Stammfußverpilzungen sowie auffällige Kronenausfälle aufgewiesen hatten. „Der Eigentümer plant derzeit keine Nachpflanzung“, so Preisendörfer.
Neugestaltung des Gradierwerk-Areals wird derzeit geplant
Entlang der Salinenpromenade wurden anlässlich des 100. Todestags Otto von Bismarcks 100 Eichen gepflanzt. Dieser Bestand hat sich deutlich reduziert. „Auf den gepachteten Liegenschaften mussten in den vergangenen 20 Jahren etwa 30 Eichen entfernt werden, da diese sich an den entsprechenden Standorten nicht gehalten haben“, so Preisendörfer dazu. „Einzelne Eichen wurden an anderen Standorten nachgepflanzt.“
Baumpatenschaften sind nicht mehr möglich
Für die Eichen gab es einst Baumpatenschaften, was inzwischen nicht mehr möglich ist. Preisendörfer verweist zur Begründung auf die gesamtstädtische Initiative „Naturversum-Baumpatenschaften“.
Auch am Parkplatz nahe des Gradierbaus nimmt der Baumbestand ab. „Die künftige Gestaltung des Areals wird im Zusammenhang mit der Neuerrichtung des Gradierwerks vom Eigentümer derzeit neu geplant“, so Preisendörfer dazu.













