Für die kommenden Tage ist laut Wettervorhersage mit Niederschlag und ab Samstag, 10. Januar 2026, deutlich kühleren Temperaturen zu rechnen. Um auf mögliche Gefahren wie Blitzeis schnell und effektiv reagieren zu können, haben die verantwortlichen Mitarbeiter des Servicebetriebs Bad Kissingen umfassende Vorsorgemaßnahmen getroffen, wie die Stadt mitteilt.
„Die Böden sind bereits relativ stark gefroren. In Kombination mit möglichem Regen und weiter sinkenden Temperaturen ist dies eine Lage, die wir engmaschig beobachten. Wir sind bestens vorbereitet auf mögliches Blitzeis und befinden uns im 24-Stunden-Bereitschaftsmodus mit zusätzlichen Mitarbeitern“, so Alexander Pusch, Leiter des Servicebetriebs.
Stündlich neue Lagebeurteilung
Die Wetter- und Straßenlage wird stündlich neu beurteilt, um auf kurzfristige Veränderungen jederzeit reagieren zu können. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet bestmöglich zu gewährleisten und Gefahren zu minimieren.
Für den Ernstfall stehen mehr als neun Einsatzfahrzeuge sowie rund 300 Tonnen Streugut zur Verfügung. Die Mitarbeiter können ab 4 Uhr morgens ausrücken, um bei Bedarf umgehend Straßen, Wege und besonders kritische Bereiche zu sichern und, soweit möglich, gegen Glätte vorzugehen.
Die Stadt Bad Kissingen appelliert dennoch an alle Bürger, insbesondere bei winterlichen Witterungsbedingungen, vorsichtig zu sein und ihr Verhalten den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen.
Stadtwerke geben Tipps
Angesichts der Kältewelle empfehlen die Stadtwerke Bad Kissingen Hausbesitzern und Wohnungseigentümern, Wasseranschlüsse und -zähler vor Frost zu schützen.
Offene Kellerfenster sollten geschlossen werden, um das Einfrieren von Leitungen und Wasserzählern zu vermeiden. Ungenutzte Leitungen im Garten oder in der Garage sollten entleert werden. Wenn Schäden an Hausanschlüssen oder Zählern aufgetreten sind, sollten die Verbraucher umgehend den zuständigen Wasserversorger informieren. Vor allem Bauwasseranschlüsse und ungeschützte Armaturen sind gefährdet und sollten mit Isoliermaterial oder Textilien geschützt werden.
Weiterhin können Eigenheimbesitzer einen elektrischen Frostwächter installieren. Selbstregulierende Heizelemente – sogenannte Heizbänder – können außerdem das Einfrieren von Wasserzählern und Rohrleitungen verhindern.
Hauptversorgungsleitungen grundsätzlich nicht gefährdet
Die Hauptversorgungsleitungen der Stadtwerke Bad Kissingen sind trotz der extremen Kälte grundsätzlich nicht gefährdet. Diese Leitungen wurden ausreichend tief verlegt, geeignete Werkstoffe verwendet, und das Wasser in den Leitungen ist in Bewegung. Durch frostbedingte Bodenbewegungen kann es in Einzelfällen jedoch zu Schäden an Wasserleitungen kommen.
Handlungsempfehlungen im Schadensfall
Falls Kunden ein gesprungenes Sichtglas oder andere Schäden am Wasserzähler entdecken, sollten sie dies umgehend bei den Stadtwerken Bad Kissingen unter Telefon 0971/8260.
Sofern noch möglich, ist bei eingefrorenen Wasserleitungen oder -zählern die Wasserzufuhr sofort abzustellen. Die Stadtwerke Bad Kissingen warnen eindringlich davor, die Wasserleitungen oder Wasserzähler mit offener Flamme oder Lötlampen aufzutauen. Solches Vorgehen birgt erhebliche Brand- und Explosionsgefahr sowie Beschädigungen an Rohrleitungen und Zählern.











