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Senat beschließt Budget
Viel Geld für das Kulturjahr in Neustadt
Das Puppenfestival (hier eine Aufnahme von 2025) zieht jährlich Besucher aus aller Welt an. 52.000 Euro soll die Stadt nächstes Jahr für die Veranstaltung bereitstellen, empfiehlt der Neustadter Kultursenat.
Das Puppenfestival (hier eine Aufnahme von 2025) zieht jährlich Besucher aus aller Welt an. 52.000 Euro soll die Stadt nächstes Jahr für die Veranstaltung bereitstellen, empfiehlt der Neustadter Kultursenat. // Michael Stelzner/CT-Archiv
Signet des Fränkischen Tags von Martin Rebhan
Neustadt bei Coburg – Das Kultur-Jahr im Ausblick: Auch 2026 dürfen sich die Neustadter auf Konzerte und Traditionsveranstaltungen freuen. Verzögerungen gab es allerdings bei der Sanierung der Freizeitsportanlage.

Der Kultur-, Sport- und Städtebausenat hat in seiner jüngsten Sitzung ohne große Diskussion einen Budgetvorschlag für die Haushaltsberatungen des Stadtrates verabschiedet. Das Paket sieht Ausgaben in Höhe von 466.500 Euro sowie Einnahmen von 44.700 Euro vor. Zu den größten Posten zählen erneut die Sportförderung (105.000 Euro), die Musikpflege (60.000 Euro) und das Puppenfestival (52.000 Euro).

Neben den finanziellen Eckpunkten beschlossen die Senatsmitglieder den Veranstaltungskalender für 2026. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich auf die bewährten Formate freuen.

So wird es neben dem Frühlingsmarkt (28. März), dem Puppenfestival (10. bis 17. Mai), dem Kinderfest mit der „Neifeier“ und dem Marktfest (10. bis 12. Juli) auch wieder „Sommer im Park“ vom 12. bis 14. Juni, das Open-Air-Konzert im Märchenbad am 4. Juli, „Classic & Picknick“ am 5. Juli und den Nikolausmarkt vom 4. bis 6. Dezember geben.

Probleme in der Sportanlage

Einen umfassenden Überblick über den Stand der laufenden Baumaßnahmen im Bereich der Freizeitsportanlage gab Zweiter Bürgermeister Martin Stingl (SPD). Die Arbeiten haben ihm zufolge unter unerwarteten Altlastenproblemen im Baugrund gelitten. Diese Verzögerungen führten dazu, dass entscheidende Schritte in die ungünstige Jahreszeit rutschten. Zwar konnte der Kunstrasen bereits verlegt und verklebt werden, das notwendige Einbringen der Korkfüllung sei witterungsbedingt jedoch nicht mehr möglich gewesen. Dafür müssten nach Darlegung von Stingl mindestens fünf aufeinanderfolgende trockene Tage herrschen und die Lufttemperatur konstant bei mindestens zehn Grad liegen.

„Hätte man trotz der aktuellen Witterungsbedingungen weitergebaut und das Korken vorgenommen, hätte die Stadt keine Gewährleistung erhalten“, betonte der Stingl. Die Fertigstellung wird deshalb erst im Frühjahr 2026 erwartet. Aus demselben Grund verschiebt sich auch die Inbetriebnahme der Kampfbahn B auf das kommende Frühjahr.

Des Weiteren informierte Stingl über die Verschönerungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Freizeitpark Villeneuve-sur-Lot. Die Palette reicht von Modernisierungen im Spielplatzbereich über die Anlage eines Kräuter- und Duftbeetes bis hin zur Installation neuer Fahrradboxen. Auch der Wasserbereich vor der Terrasse wurde durch eine Fontäne aufgewertet.

Zur Eindämmung des Vandalismus in den Toiletten des See-Cafés wurden außerdem WC-Container aufgestellt. Selbst die tierischen Bewohner des Parks profitieren von den Maßnahmen: Ein neu errichtetes Entenhaus sorgt nun für zusätzliche Belebung auf dem Teich.

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