Zwei Kämpfer, ein Titel und ein glücklicher Trainer. „So kann es weitergehen. Solche Titel sind nicht leicht zu erringen. Kaum einer weiß, dass zur Vorbereitung auf solche Wettkämpfe nicht nur hartes Training, sondern auch Spurtläufe angesetzt sind“, sagt TSV-Coach Edgar Feuchter, der mit Micha Tymchenko einen frischgebackenen Bayerischen Meister in seinen Reihen hat.
Als nordbayerischer Jugendmeister war der Bad Kissinger im Finale gesetzt und traf auf Yusuf Benak aus Marktredwitz, der einen Tag zuvor seinen Gegner aus Weißenburg deutlich geschlagen hatte. „Micha in seiner unaufgeregten Art setzte seine Reichweite hervorragend ein und immer nach der Geraden noch einen Haken nach. Weil Yusuf gekonnt und mutig angriff, sahen die Zuschauer einen schnellen und technisch hochwertigen Finalkampf, den Micha mit 3:2 Richterstimmen knapp gewann. Alle beiden erhielten einen Riesenapplaus“, berichtet Feuchter.
Ebenfalls für den TSV in den Ring stieg Melissa Meierl, die in ihrem Halbfinale (Jugend bis 54 kg) die spätere Bayerische Meisterin Karla Schönhüttl aus Traunstein vor die Fäuste bekam. „Melissa konnte einige Treffer abwehren und kontern. Aber ihre Gegnerin war erfahrener und auch stärker“, so Feuchter. Aufgrund einer blutenden Nasenverletzung brach der Ringrichter den Kampf in der 3. Runde ab. „Alle Achtung vor Melissa, die noch gar nicht solange kämpft und nun Dritte ihrer Wertung wurde“, so Edgar Feuchter.









