Volleyball
Hammelburger Sieglos-Serie hält weiter an
Wie im Hinspiel setzte es für die Herren aus Hammelburg gegen den SC Memmelsdorf erneut eine klare 0:3-Niederlage. In der Bayernliga bleibt das Team somit weiter sieglos und muss sich bereits jetzt wohl schon mit der Abstiegsrelegation anfreunden.
Wie im Hinspiel setzte es für die Herren aus Hammelburg gegen den SC Memmelsdorf erneut eine klare 0:3-Niederlage. In der Bayernliga bleibt das Team somit weiter sieglos und muss sich bereits jetzt wohl schon mit der Abstiegsrelegation anfreunden.
Archiv/ssp
Thomas Sturm von Thomas Sturm Saale-Zeitung
LKR Bad Kissingen – Die VSG Hausen/Aschach liefert ein sehr spannendes Match. Die personell gebeutelten Hammelburger freuen sich über das Comeback von Leon Greinwald.

SC Memmelsdorf – TV/DJK Hammelburg II 3:0 (25:16, 25:11, 25:17).

Bei der zweiten Hammelburger Herren-Mannschaft läuft es in der Bayernliga Nord weiter nicht so richtig rund. Das Team ist personell arg gebeutelt und muss Woche für Woche eine neue Mannschaft aufs Feld schicken. „Memmelsdorf war deutlich überlegen und für uns war nichts zu holen“, so Trainer Ralf Kaiser zur 0:3-Niederlage. Positiver Aspekt dieser Partie war das Comeback von Leon Greinwald nach langer Verletzungspause. Noch ist er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und war deshalb in Memmelsdorf auch „nur“ als Zuspieler im Einsatz. Ohne Außenangreifer mit dünnem Kader angereist setzte sich die Heimmannschaft deutlich durch und ließ den Gästen aus Hammelburg in keinem Satz wirklich eine Chance.

„Viele Spieler werden auf ungewohnten Positionen eingesetzt und so sind die fehlenden Erfolge erklärbar“, sagt ein dennoch entspannter Ralf Kaiser weiter. Aufgrund vom Eibelstadt-Rückzug gibt es keinen direkten Absteiger aus der Bayernliga. Die Relegation ist also sicher und so die Möglichkeit, die Klasse doch noch zu halten. „Wir hoffen natürlich auf die Rückkehr der vielen verletzten und erkrankten Spieler und wünschen uns ein Erfolgserlebnis“, so Kaiser abschließend.

VSG Hausen/Aschach - TSV Röttingen II 2:3 (25:17, 20:25, 26:28, 25:17, 13:15).

Wesentlich stabiler stand dieses Mal die Annahme und die Abwehr um Libera Sina Schmid. So entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Bezirksklasse-Spiel der direkten Tabellennachbarn. Im ersten Satz hatte die VSG dank sicherer Aufschläge von Lisa Walkenhorst die Nase am Ende doch deutlich vorne. Im zweiten Durchgang wechselte Röttingen auf drei Positionen und kam nun besser ins Spiel und entschied den Satz für sich. Danach wurde es richtig spannend. Ein enger dritter Durchgang wäre fast erneut auf das Konto der VSG gegangen. Die junge Mannschaft konnte aber den Satzball beim Stand von 24:23 nicht nutzen. Drita Dobras Angriffsball wurde vom Schiedsrichter im Aus gesehen, was die Heimmannschaft allerdings anders sah.

Geschenk angenommen

Der TSV nahm das Geschenk dankend an und gewann den dritten Durchgang mit 28:26. Das Heimteam ließ sich dadurch nicht entmutigen und zeigte Moral und Teamgeist. Wie im ersten Satz gewann die VSG mit 25:17 und die Entscheidung musste im Tie-Break fallen. Das Team um Mannschaftskapitänin Julia Rauch gab alles und hatte zum Schluss hin etwas Pech, denn die entscheidenden letzten beiden Punkten gingen an das Team aus Röttingen (13:15). „Wenn sich zwei gleich starke Mannschaften gegenüber stehen, braucht man manchmal ein bisschen Glück für den Sieg, welches aber leider nicht auf unserer Seite war. Die geschlossene Mannschaftsleistung hätte mehr als einen Punkt verdient gehabt“, so ein dennoch zufriedener Trainer Robert Seller.

TSV Wonfurt – TV/DJK Hammelburg II 3:1 (16:25, 25:16, 25:15, 25:14).

In der Bezirksklasse setzte es für die Hammelburger Frauen eine Niederlage gegen den Tabellenzweiten TSV Wonfurt. Die Mannschaft von Trainer Frank Jansen war gleich gut im Spiel und setzte den TSV mit gutem Angriffsspiel früh unter Druck. Mit 25:16 wurde der erste Satz klar gewonnen. Danach brach das Team aber ein und konnte keinen Satzgewinn mehr verbuchen. Die Ergebnisse wurden von Satz zu Satz deutlicher und am Ende stand doch eine klare Niederlage zu Buche. Mit nun acht Punkten Rückstand auf das Spitzenduo Eltmann/Wonfurt ist der Zug in Sachen Aufstieg wohl abgefahren.

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