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Schwimmen
TSV Bad Kissingen: Pauline Keßler holt Bezirksmeister-Titel
Unser Bild zeigt das TSV-Team mit (hinten, von links) Andreas Prechtl, Pauline Keßler, Philina Schlereth, Luisa Drodowski sowie (vorne, von links) Lea Keßler, Elisa Schlereth, Emilia Schneider, Malou Keßler und Nora Dreyer. // Werner Seitz
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Bad Kissingen – Die Schwimmerinnen des TSV Bad Kissingen nahmen an den Unterfränkischen Meisterschaften in Kitzingen teil. Vor allem Pauline Keßler hatte einen erfolgreichen Tag.
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Für die Schwimmerinnen vom TSV Bad Kissingen gab es bei den Unterfränkischen Meisterschaften in Kitzingen eine ganz besondere Herausforderung. Es nahm nämlich Lea Boy vom SV Würzburg teil, die 2025 bei den Freiwasser-Europameisterschaften über fünf Kilometer Freistil Bronze gewann. Nun durften sich die Schwimmerinnen aus der Kurstadt mit ihr bei den Bezirksmeisterschaften messen. 

Allen voran Philina Schlereth (Jahrgang 2013), die über 200-Meter-Freistil und 400-Meter-Freistil einige Läufe vor der Weltklasse-Schwimmerin antrat. Mit 2:40,4 Minuten zu 2:00,7 und 5:43,3 zu 4:10,5 ging das Rennen natürlich an die Würzburgerin, aber Philina wurde jeweils stolze Bezirks-Vizemeisterin ihres Jahrgangs.

Insgesamt waren elf Schwimmer des TSV Bad Kissingen als Vertreter des Landkreises am Start. Sie konkurrierten mit einer Übermacht von 85 Aktiven des SSKC Poseidon Aschaffenburg, 57 Schwimmern des SV Würzburg 05 und 33 Sportlern des 1.SC Schweinfurt. Vor Kissingen stehen noch Kitzingen, Kleinostheim, Elsenfeld, Haßfurt, Großostheim und Ebern und das bedeutet in der Summe jeweils eine große Konkurrenz. 

Unter den zwölf Mannschaften (Jahrgang 2014-17) die zur 4x50-Meter-Freistil-Staffel antraten wurden die TSV-Schwimmer Emilia Schneider, Mia Schmittutz, Christian Schulz und Luisa Drodowski (alle 2015) immerhin Neunte. Ansonsten durften sie sich bei zehn von 15 Starts über neue persönliche Bestleistungen freuen, ermittelt von der elektronischen Zeitmessung. Günstig auf die Zeiten wirkte sich allerdings das Sole-Wasser in Kitzingen aus, das den Schwimmern zu einer besseren Wasserlage verhilft.

Am Sonntag ging der TSV an den Start mit (hinten, von links) Mette Ziegler, Elisa Schlereth, Emilia Schneider, Mia Schmittutz, Pauline Keßler sowie (vorne, von links) Christian Schulz, Luisa Drodowski, Philina Schlereth, Malou Keßler und Nora Dreyer. Werner SeitzWerner Seitz // Werner Seitz

Pauline Keßler holt den Titel

Einen besonders guten Tag erwischte Pauline Keßler (2016). Sie erreichte bei jedem ihrer sieben Starts eine persönliche Bestleistung. Der Höhepunkt war dabei ihr Sieg über 200-Meter-Freistil in 3:30,9 Minuten. Damit ist sie in diesem Jahr die einzige Bezirksmeisterin des TSV Bad Kissingen.

Malou Keßler, Philina Schlereth und Andreas Prechtl (alle 2013) setzen im Verein neue Maßstäbe. Wenn sie eine Bestleistung schwimmen, ist es in der Regel ein Rekord innerhalb des TSV Bad Kissingen. Einzig Philina Schlereth konnte in ihrer Konkurrenz über 100-Meter-Schmetterling eine Bezirks-Vizemeisterschaft holen.  

Gar kein Selbstläufer war es auch für die älteren Jahrgänge. Elisa Schlereth (2008) darf stolz sein auf ihren 2. Platz über 100-Meter-Brust sowie den 3. Platz über 50-Meter-Schmetterling in 36,6 Sekunden (TSV-Altersrekord). Mette Ziegler (2009) brillierte über 50-Meter-Rücken (3. Platz) und 50-Meter-Freistil (2. Platz) in 30,9 Sekunden (TSV-Altersrekord).

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