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Toto-Pokal Viertelfinale
Klare Niederlage für TSV Aubstadt
Da ist es passiert: Mit einem abgefälschten Kopfball ins eigene Tor sorgte Kapitän Steffen Behr (Zweiter von rechts) für die Führung des TSV 1860 München.
Da ist es passiert: Mit einem abgefälschten Kopfball ins eigene Tor sorgte Kapitän Steffen Behr (Zweiter von rechts) für die Führung des TSV 1860 München. // Anand Anders
Aubstadt – Der Mittwochabend endete für den Regionalligisten mit einer bitteren Niederlage gegen den TSV 1860 München. Mit Kevin Volland war sogar ein Ex-Nationalspieler mit dabei.

Fußball: Toto-Pokal, Viertelfinale, Männer

TSV Aubstadt – TSV 1860 München 0:4 (0:1)

Das beschauliche Aubstadt mit seinen 731 Einwohnern verwandelte sich an Mittwochabend zu einer echten Fußballkulisse. Beachtliche 2431 Zuschauer kamen, um das Spiel zwischen dem TSV Aubstadt und TSV 1860 München zu sehen.

Die Hoffnungen der Fans und vor allem der Heimmannschaft an den Erfolg von 2022 anzuknüpfen haben sich jedoch nicht erfüllt. Damals konnten die Gastgeber gegen die „Sechzger“ im Elfmeterschießen triumphieren. Jetzt revanchierten sich die Löwen und bescherten der Elf von Claudiu Bozesan eine schwere Niederlage. 

Solider Start

Dabei hielt der Underdog aus Aubstadt in der Anfangsphase gut mit. Der erste Torschuss der Heimmannschaft kam von Severo Sturm, der aus 16 Meter Entfernung abzog. Derweil übernahm der Drittligist aus München zunehmend die Kontrolle. Das bestätigte sich auch darin, dass die Löwen einen fortlaufend höheren Ballbesitz aufweisen konnten. Es dauerte dennoch zur 35. Minute, ehe die Gäste durch den ehemaligen Bundesligaprofi Kevin Volland in Führung gingen.  Der Schuss aus 18 Meter Entfernung wurde von Steffen Behr unglücklich mit dem Kopf abgefälscht. Für Torhüter Vladyslav Vertiei unhaltbar. 

Dem zum Trotz hielten sich die Gastgeber weiterhin im Spiel. Sie verteidigten gut und setzten immer wieder Akzente nach vorne. Dennoch reichte es in der ersten Hälfte nur für zwei folgenlose Torchancen. So versuchte Nico Schmidt den Ball vergeblich ins Tor zu katapultieren (40.). Nach einem erfolgreichen Block setzte er zum Nachschuss an. Auch dieser fand nur die Leere hinter dem Zaun. 

Leon Heinze (rotes Trikot) und der TSV Aubstadt mussten sich im Pokal-Viertelfinale dem favorisierten Drittligisten TSV 1860 München geschlagen geben.
Leon Heinze (rotes Trikot) und der TSV Aubstadt mussten sich im Pokal-Viertelfinale dem favorisierten Drittligisten TSV 1860 München geschlagen geben. // Anand Anders

Dabei nahmen sich die Kontrahenten hinsichtlich ihrer Torchancen in der ersten Hälfte nicht viel. Auch bei München reichte es nur für einen Torschuss mehr. Doch wie es im Fußball nun mal ist: Am Ende zählt nur das Ergebnis. 

Torreiche zweite Hälfte

Die Vorentscheidung fiel kurz nach dem Seitenwechsel durch einen Doppelschlag innerhalb weniger Minuten. Zuerst verwandelte Thore Jacobsen in der 49. Minute einen Handelfmeter eiskalt zum 2:0, nachdem Steffen Behr den Ball mit der Hand berührt hatte. Nur drei Minuten später stand Philipp Maier nach einer Ecke goldrichtig und drückte den Ball zum 3:0 über die Linie. Damit war der Widerstand der tapfer kämpfenden Gastgeber gebrochen.

Die „Sechzger“ kontrollierten das Spiel in der Folge mühelos und ließen keine Zweifel am Halbfinaleinzug aufkommen. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Maximilian Wolfram kurz vor Spielende nach einem Konter zum hochverdienten 4:0-Endstand. Für den TSV Aubstadt endete das Pokal-Abenteuer somit in einer klaren Niederlage. Währenddessen dürfte der Sieg für die Münchner Löwen nach den letzten Misserfolgen in der Liga Seelenbalsam gewesen sein. 

Die Statistik zum Spiel

Tore: 0:1 Steffen Behr (34., Eigentor), 0:2 Thore Jacobsen (48., Handelfmeter), 0:3 Philipp Maier (52.), 0:4 Maximilian Wolfram (89.).

Zuschauende: 2431.

Schiedsrichter: Johannes Hamper.

Aubstadt: Vertiei – Mrozek, Hüttl, Behr, Feser (64. Hushcha) – Nickel, Schmidt (59. Volkmuth) – Pitter, Fischer (46. Grimm), Heinze (86. Zelenskiy) – Sturm (83. Trunk).

München: Vollath – Voet, Maier, Reinthaler – Jacobsen – Rittmüller (66. Danhof), Philipp (81. Althaus), Volland (66. Wolfram), Pfeiffer – Hobsch (76. Steinkötter), Haugen (46. Niederlechner).

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