Volleyball
Der zarte Vorsprung reicht zum Kreismeister-Titel
Unser Bild zeigt die Kreismeister-Mannschaft von der TSVgg Hausen mit Alessa Grom (von links), Theona Fot, Sophie Hildenbrand, Natali Heidt, Leni Schmitt, Mia Sinner sowie Emma Kreps.
Unser Bild zeigt die Kreismeister-Mannschaft von der TSVgg Hausen mit Alessa Grom (von links), Theona Fot, Sophie Hildenbrand, Natali Heidt, Leni Schmitt, Mia Sinner sowie Emma Kreps.
Anja Seller
Thomas Sturm von Thomas Sturm Saale-Zeitung
LKR Bad Kissingen – Hausen und Wollbach liefern sich einen spannenden Kampf um die Kreismeisterschaft. Für den TSV Aschach zählt vor allem die gesammelte Erfahrung.

Der letzte Spieltag brachte den U14-Juniorinnen der TSVgg Hausen die Volleyball-Kreismeisterschaft ein. An drei Spieltagen mit jeweils sechs Mannschaften folgte der Abschluss-Spieltag in der Bad Kissinger Bayernhalle. Beim Spiel Vier-gegen-Vier startete der Hausener Nachwuchs sehr gut und besiegte Kürnach, Iphofen, Gaukönigshofen sowie die Hammelburgerinnen. Gegen Wollbach gewann die Mannschaft von Trainerin Anja Seller und Ronja Meder nur einen Satz und landete zunächst nur auf dem zweiten Platz.

Viel Spannung vor dem Rück-Duell

Es lag also viel Spannung vor dem entscheidenden Rück-Duell mit dem Lokalrivalen Wollbach in der Luft, es ging nämlich um den Sieg der Kreismeisterschaft. Dieses Mal ließen sich Natali Heidt, Alessa Grom, Sophie Hildenbrand, Leni Schmitt, Emma Kreps und Mia Sinner den zarten Vorsprung im ersten Satz nicht wegnehmen und verteidigten ihr Feld sehr gut. Wollbach ließ aber nicht locker und führte im zweiten Satz teilweise schon mit vier Punkten. Hausen behielt jedoch die Nerven und kämpften sich bis zum 24:24 heran. Die nächsten zwei Punkte gingen ebenfalls an die TSVgg und das Spiel war entschieden sowie die Kreismeisterschaft zum Greifen nahe. Der Sieg gegen Hammelburg war nur noch Formsache und so war der Jubel natürlich groß. Der Volleyball-Nachwuchs bestätigt damit dem Erfolg aus dem Vorjahr. Nach dem Kreismeistertitel gewannen sie sogar die Bezirksmeisterschaft.

TSV Aschach ist zufrieden

Mit dem Ergebnis bei den nordbayerischen Meisterschaften war man bei den U12-Juniorinnen des TSV Aschach durchaus zufrieden. Die jüngsten Volleyballmädels des TSV landeten von 16 teilnehmenden Mannschaften auf dem 13. Platz. Viel wichtiger war allerdings die gewonnene Erfahrung, äußerte Trainer Walter Kuhn nach der Meisterschaft. Die Spiele auf dem Kleinfeld Zwei-gegen-Zwei und die weiter Anfahrt in die Oberpfalz kosteten definitiv viel Kraft.

Von insgesamt sieben Spielen gewannen die Aschacherinnen drei. In der Vorrunde war nach Siegen gegen BTS Bayreuth (2:0), SV Schwaig (0:2) und TV Vohenstrauß (2:1) noch der zweite Platz in der Gruppe herausgesprungen. Gegen den TSV Ochenbruck (0:2) folgte eine Niederlage im Überkreuzvergleich. Im ersten Satz führte Aschach sogar schon mit 23:17 und hatte sogar Satzball, doch Ochenbruck dreht das Spiel. Bei den folgenden Platzierungsspielen gewann der TSV nur noch ein Match. Den Niederlagen gegen SV Hahnbach (0:2) und BTS Bayreuth (0:2) folgte ein Abschlusssieg gegen den Vohenstrauß. „Die gesammelte Erfahrung können unsere Spielerinnen in der nächsten Saison sicherlich gut gebrauchen“, so Trainer Walter Kuhn. Für Aschach spielten Isabell Bauer, Pauline Borst, Xenia Bauer und Hannah Käß.

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