Die Finalrunde der Kreisliga Ost mit den vier besten Volleyballteams der beiden Ligen endete mit einem Happy End für den gastgebenden TV Bad Brückenau. Zum Auftakt zeigten die Rhöner dem TSV Waigolshausen von Beginn an, dass sie nichts anbrennen lassen wollten. Nach der Führung durch eine starke Aufschlagserie von Mannschaftskapitän René Saam setzte sich sein Team im ersten Satz entscheidend ab. Der zweite Satz entwickelte sich zu einem echten Krimi.
Kleine Unkonzentriertheiten brachten Waigolshausen zurück ins Spiel, doch in der entscheidenden Phase behielten die Brückenauer die Nerven. Im dritten Satz fand die Mannschaft wieder zu ihrer Stabilität. Mit einem 3:0-Erfolg war das Finale erreicht.
Im Endspiel wartete mit dem VfL Volkach II ein altbekannter Gegner. Drei Duelle hatte der TV in dieser Saison bereits für sich entschieden, doch ein Finale hat seine eigenen Gesetze. Beide Teams starteten hochkonzentriert in die Partie. Es entwickelte sich ein intensives Spiel mit langen Ballwechseln und starken Aktionen auf beiden Seiten.
Die TV-Halle tobt
Der zweite Satz begann für die Rhöner schlecht. Früh lag Brückenau deutlich zurück (1:7, 5:14), doch aufgeben war keine Option. Den entscheidenden Punkt zum Satzgewinn setzte Serhii Khlustyk – und die Halle tobte. Volkach blieb gefährlich, doch Brückenau ließ sich nicht mehr aus der Ruhe bringen. Nach 90 Minuten war es geschafft, der Aufstieg eingetütet. Mit dem Finalsieg krönt der TV Bad Brückenau eine herausragende Saison. „Die Mannschaft überzeugte über die gesamte Spielzeit hinweg durch Konstanz, mannschaftliche Geschlossenheit und eine stetige Weiterentwicklung. Besonders die Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten machte das Team zu einem schwer berechenbaren Gegner“, freute sich Trainerin Maika Herbert.
Die intensive Vorbereitung in den Wochen vor der Endrunde zahlte sich laut Herbert am entscheidenden Spieltag aus, sowohl körperlich als auch mental zeigte sich die Mannschaft bestens eingestellt. Vor heimischer Kulisse gelang es, die starke Saisonleistung mit dem verdienten Aufstieg zu vollenden.











