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Volleyball aus der Rhön
Aufstiegssorgen bis Klassenerhalt
Die Szene zeigt ein Spiel zwischen dem TV/DJK Hammelburg und dem VSG Hausen/Aschach.
Die Szene zeigt ein Spiel zwischen dem TV/DJK Hammelburg und dem VSG Hausen/Aschach. // Hartmann
Landkreis Bad Kissingen – Die Damen der VSG Hausen/Aschach könnten aufsteigen. TSV Wollbach und TV/DJK Hammelburg II sichern sich im Mittelfeld der Bezirksklasse Ost ab und die TSVgg Hausen II führt die Kreisliga Ost an.

Bezirksklasse Ost Frauen

VSG Hausen/Aschach        

Die VSG Hausen/Aschach befindet sich derzeit weit oben in der Tabelle der Bezirksklasse Ost Frauen. Nur zwei Punkte trennen die Mannschaft vom erstplatzierten SV Gaukönigshofen. „Ein Aufstieg wäre machbar. Doch da spielt viel mit rein“, sagt Mittelblockerin Julia Rauch. Umso überraschender: Das Team möchte gar nicht zwingend aufsteigen. „Wir haben uns in der Liga eigentlich ganz gut eingependelt und das Spielen macht Spaß“, erklärt die VSGlerin. Dennoch würden sie immer ihr Bestes geben. Ob der Aufstieg kommt oder nicht: Extra verlieren will hier niemand.

Die Szene zeigt ein Spiel zwischen dem TV/DJK Hammelburg (in blau) und dem VSG Hausen/Aschach.
Die Szene zeigt ein Spiel zwischen dem TV/DJK Hammelburg und der VSG Hausen/Aschach. // Hartmann

TSV Wollbach

Der TSV Wollbach hat sich letztes Jahr den Aufstieg in die Bezirksklasse Ost der Frauen erkämpft. „Volleyball ist und bleibt der geilste Sport der Welt“, bekräftigt Trainerin Sabrina Urschlechter.  Aktuell steht das Team mit einem ausgeglichenen Punktekonto im Mittelfeld der Bezirksklasse Ost Frauen. Die TSVlerin sieht noch Luft nach oben.

Die Mannschaft ist durchweg sehr jung. Seit dem vergangenen Jahr spielen allerdings wieder Erwachsene dort mit. Das war lange nicht der Fall. Das Saisonziel ist klar definiert: den Klassenerhalt in der Liga sichern. Die Trainerin ist optimistisch, dass das Team dies schaffen kann.

Der früher erfolgreiche Herrenbereich des Vereins ruht derweil. Fehlende Trainer und Spieler haben dazu geführt, dass interessierte männliche Nachwuchsspieler momentan zu anderen Vereinen wechseln müssen.

TV/DJK Hammelburg II

„Wir sind ein Team, eine Familie, Freunde“, sagt TV/DJK Trainerin Ipek Akinci. Sie unterstützt die Entwicklung ihrer jungen Schützlinge gerne. Im Moment belegt die zweite Mannschaft der Hammelburger Damen Platz drei in der Bezirksklasse Ost Frauen.

Die Trainerin würde ihre Mannschaft gerne aufsteigen sehen. Dieses Ziel wird allerdings durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Im Team spielen beispielsweise viele junge Frauen in unterschiedlichen Stufen ihres Lebens. „Eine Spielerin ist 15, die andere vielleicht 20“, sagt Akinci. Das würde teilweise eine andere Herangehensweise erfordern.

Die Entwicklung des individuellen Potenzials steht für die Wahl-Hammelburgerin an oberster Stelle. Deswegen hält sie es für wichtig, einen Schritt nach dem anderen zu gehen.

VSG Rhön Volleys

Die erste Mannschaft der VSG Rhön Volleys konnte von ihren sechs Spielen in dieser Saison bisher eines gewinnen und belegt damit Platz Acht in der Bezirksklasse Ost Frauen. Im Derby gegen Hammelburg musste sich das Team mit 0:3 Sätzen geschlagen geben.

Kreisliga Ost Frauen

TSVgg Hausen II

Die zweite Mannschaft von Hausen besteht in dieser Saison aus einer kompletten U18-Mannschaft. Die älteren Mannschaftsmitglieder aus der Vor-Saison sind zu den ersten Damen aufgerückt. Spielerfahrung gibt es in der Mannschaft dennoch genug, sagt Co-Trainerin Anja Seller. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wider. Mit vier Punkten Vorsprung führen die Hausner die Spitze der Kreisliga Ost Frauen an.

Seller traut ihren Spielerinnen den Aufstieg zu. Besonders hebt sie dabei die Leistung der Libera Mia Finner hervor, die ein hohes Spielverständnis aufweise und bisher eine „ganz starke Leistung“ erbracht habe. Das Spiel gegen den VfL Volkach II sieht die Trainerin als richtungsweisend für diese Saison. „Wir haben noch nie gegen sie gespielt.“ Je nachdem, wie sich die Mannschaft gegen diesen neuen Gegner schlägt, lassen sich weitere Aussagen für die Saison treffen, sagt Seller.

VSG Rhön Volleys II

Die VSG Rhön Volleys II musste in den letzten beiden Spielen Niederlagen hinnehmen und steht im Moment auf dem vorletzten Platz in der Kreisliga Ost Frauen. Trainerin Elvira Engelmann blickt optimistisch nach vorn. Das Team besteht aus sehr jungen Spielerinnen, die teils erst 14 oder 15 Jahre alt sind und in dieser Saison vor allem Erfahrungen sammeln sollen.

Ein Aufstieg wird schwierig, da die Liga viele erfahrene Mannschaften hat, sagt die VSGlerin. „Dennoch ist das Potenzial da und es macht Spaß. Die Spieler haben teils starke Aufschläge und gutes Spielverständnis.“

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