Seit 2016 geht Laura Luthardt bei den Haarbrücker Cheerleadern ihrer großen Leidenschaft nach. Die 13-Jährige nimmt dazu seit Ende 2023 im „Individual Level 4“ mit herausragenden Leistungen bei deutschlandweiten Meisterschaften als Vertreterin des FCH teil.
Die Aufregung war bei Laura Luthardt groß, als es Mitte Juni zum Sichtungslehrgang ins hessische Alsfeld ging. Die Vertreter des „Cheerleading und Cheerperformance Verband Deutschland“ (CCVD) hatten die Haarbrückerin nach ihrer Bewerbung eingeladen, um über eine Aufnahme in den Bundeskader zu entscheiden. Der CCVD ist der Spitzenverband des Cheersports in Deutschland, in welchem rund 30.000 Sportler in rund 350 Vereinen und aktuell 16 Landesverbänden organisiert sind.
Cheerleading: Nationalkader im Fokus
„Nach dem Absolvieren des Sichtungslehrgangs habe ich einige Hausaufgaben erhalten, um den Anforderungen des Nationalkaders zu entsprechen“, so „Löra“, wie sie ihre Freundinnen und Trainerinnen beim FCH nennen. Unter anderem sollte ein „Full“ – eine Schraube – gesprungen werden. Eine Aufgabe, die die nächsten Wochen bestimmen sollte.
„Sie trainiert sehr gewissenhaft und setzt alles daran, die ihr gesteckten Ziele zu erreichen. Manchmal mussten wir sie sogar ein wenig bremsen“, schmunzelt Stefanie Luthardt, Mama von Laura und lizenzierte Cheerleader-Trainerin bei den Haarbrücker Cheerleadern.
Lehrgang mit Cheerleading-Bundeskader
Bei dem mehrfachen deutschen Meisterschaftsteam von den FTG Allstars Pfungstadt wurde Ende Juli eine private Trainingseinheit für die ehrgeizige Sportlerin abgehalten, ehe Ende August der erste Lehrgang des Bundeskaders in Alsfeld anstand. „Wir waren natürlich überglücklich, als sie den Lehrgang erfolgreich bestreiten konnte und in den Kader aufgenommen wurde“, verrät Abteilungsleiterin Andrea Stumpf, deren Abteilung sich mit über 110 aktiven Kindern längst zu einem wichtigen Standbein des aus knapp 700 Mitgliedern bestehenden FCH entwickelt hat.
Von Haarbrücken aus geht es also nun in die weite Welt – unter anderem in die USA. „Sie wird nicht nur weltweit die Farben Schwarz-Rot-Gold vertreten, sondern auch die Farben Grün und Weiß. Dabei werden wir Laura gerne unterstützen. Das ist für unseren Verein etwas Einmaliges, darauf sind wir sehr stolz“, so der Vorsitzende Simon Weber.








