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Leichtathletik
Kulmbacher Werfer unter Deutschlands Besten
Linus Liebenwald durfte bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Rostock von der Bronzemedaille träumen, die ihm aber doch noch entrissen wurde.
Linus Liebenwald durfte bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Rostock von der Bronzemedaille träumen, die ihm aber doch noch entrissen wurde. // Theo Kiefner
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Kulmbach – Alle drei Kulmbacher Starter erreichen bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Rostock das Finale. Einer kämpfte sogar um die Medaillen mit.

Durchwachsenes Wetter mit etlichen Regenschauern drückte ein wenig auf das Leistungsniveau bei der Deutschen Jugendmeisterschaft der Leichtathleten in Rostock. Mit dabei waren drei Nachwuchs-Hammerwerfer aus der Wurfgruppe des TSV Stadtsteinach und UAC Kulmbach, die allesamt das Finale erreichten.

15 Hammerwerferinnen der U20 hatten die Qualifikations-Norm für die „Deutsche“ erreicht. Für Leonie Liebenwald, die in ihrem Architektur-Studium derzeit voll im Prüfungsstress steckt, ging es zunächst darum, sich für den Endkampf der besten acht Werferinnen zu platzieren. Nach 49,75 Metern mit dem vier Kilo schweren Sportgerät gelangen ihr 53,21 Meter, was für das Finale reichte.

53,75 Meter im fünften Versuch brachten ihr schließlich einen guten sechsten Rang ein. Siegerin wurde Julien Jada (LV Erzgebirge), die Weltjahresbeste 2022, mit der international beachtlichen Weite von 62,66 Metern.

Matti Hummel ging in Rostock etwas lädiert in den Ring, schlug sich aber wacker.
Matti Hummel ging in Rostock etwas lädiert in den Ring, schlug sich aber wacker. // Theo Kiefner

Matti Hummel: Start war gefährdet

In der männlichen U18-Klasse war Matti Hummel für den UAC Kulmbach am Start. Beim 16-Jährigen, der auch im kommenden Jahr noch in der gleichen Klasse startberechtigt ist, war wegen einer schmerzhaften Verletzung im Brustkorb in Vorfeld nicht klar, ob er überhaupt in Rostock antreten kann.

Nach einem ungültigen Versuch und 50,66 Metern folgten 58,08 Meter, die ihm die Endkampfteilnahme sicherten. Im sechsten Versuch schleuderte Hummel sein fünf Kilo schweres Sportgerät noch auf 58,86 Meter, was ihm Rang 7 und die Erkenntnis einbrachte, dass er für sein zweites U18-Jahr gut gerüstet ist, weil er im fitten Zustand deutlich mehr kann.

Leonie Liebenwald kam auf Rang 6.
Leonie Liebenwald kam auf Rang 6. // Theo Kiefner

Bei der männlichen U20 ging Linus Liebenwald in den Wurfring. Gegen den haushohen Favoriten Tim Steinfurth (LG Eppstein) war aber kein Kraut gewachsen. Der Zwei-Meter-Mann schleuderte den sechs Kilo schweren Hammer auf 67,87 Meter und wurde klar Deutscher Meister.

Doch dahinter gab es einen dichtes Gerangel um die weiteren Medaillen. Lange lag Linus Liebenwald mit 59,21 Metern hinter Ronny Müller (60,63/Neuköllner SF) auf Rang 3, ehe der Leverkusener Benedikt Schweitzer ihm mit 59,42 Metern noch Bronze wegschnappte.

Kai Konopacki holt Silber

Bei der Bayerischen Schülermeisterschaft war Kai Konopacki in der Klasse M14 am Start. Der junge Gymnasiast ging beherzt zur Sache, verbesserte seine Bestweite mit dem vier Kilo schweren Hammer von 41,56 auf 42,54 Meter und landete hinter dem einen Kopf größeren Linus Holzhey (TV Bad Hindelang/47,42) auf Platz 2. Die Bronzemedaille holte Daniel Herzog (TV Wasserburg) mit 34,95 Metern.

Kai Konopacki gewann bei der Bayerischen Jugendmeisterschaft die Silbermedaille in der Klasse M14.
Kai Konopacki gewann bei der Bayerischen Jugendmeisterschaft die Silbermedaille in der Klasse M14. // Theo Kiefner
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