Kreisbauausschuss 1
In Realschule noch monatelange Sanierung
Hausmeister Joachim Heim (von links) bei der Besichtigung der Schäden mit Landrat Wilhelm Schneider, Konrektor Florian Schraud und Ralf Röckelein-Sarre (Hochbauabteilung)
Hausmeister Joachim Heim (von links) bei der Besichtigung der Schäden mit Landrat Wilhelm Schneider, Konrektor Florian Schraud und Ralf Röckelein-Sarre (Hochbauabteilung)
Foto: Geiling
Ebern – Die von Hochwasser betroffenen Schulen in Ebern, das Friedrich-Rückert-Gymnasium und die Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule, können am kommenden Dienstag mi...

Die von Hochwasser betroffenen Schulen in Ebern, das Friedrich-Rückert-Gymnasium und die Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule, können am kommenden Dienstag mit ihren Schülern in das neue Schuljahr 2021/22 starten. Davon konnten sich die Kreisräte des Ausschusses für Bau und Verkehr überzeugen. Nur das Kellergeschoss der Realschule gleicht noch einer Baustelle, und es wird dort noch Monate dauern, bis alles wieder genutzt werden kann.

Landrat Wilhelm Schneider gab seiner Freude Ausdruck, dass Klassen des Gymnasiums teilweise schon vor den Ferien in das Gymnasium umgezogen seien, da die Wasserschäden dort nicht so dramatisch gewesen seien. Anders wäre es jedoch in der Realschule, wo es die Schulfamilie vor allem im Keller voll erwischt habe. „In der Realschule ist der Schaden sehr groß und mit dem im Gymnasium nicht vergleichbar. Wir sind aber dankbar, dass wir vor einiger Zeit eine Versicherung abgeschlossen hatten, über die ein Großteil der Kosten abgedeckt werden kann“, betonte der Landrat. „Es war erschreckend, und wir hatten auch noch Abschlussprüfung in Englisch, zum Glück nicht im Keller. Die Wassermassen dort kann man sich nicht vorstellen, aber in zwei Minuten konnten wir alle Schüler in Sicherheit bringen“, schilderte Konrektor Florian Schraud die Situation. Trotzdem könne man den Schulbetrieb in der nächsten Woche aufnehmen und wie bei der Schulküche auch auf die Mittelschule ausweichen. Zumindest habe man das Notwendigste gerade noch retten können, merkte Hausmeister Joachim Heim an. „Vor allem die neuen digitalen Tafeln, von denen jede 6000 Euro kostet, haben wir gerade noch hochhängen können. Aber es muss der ganze Keller saniert werden und auch der gesamte Estrich muss heraus.“ Im Moment werde das Kellergeschoss mit Hilfe von Lufttrocknern trockengelegt. Allein am ersten Wochenende habe er von Lüftern mehr als 800 Liter Wasser mit Eimern entsorgen müssen.

Ralf Röckelein-Sarre von der Hochbauverwaltung stellte fest, dass im Keller mit einer Grundfläche von 2000 qm rund 20 Millionen Liter Wasser standen. „Ich rechne für die Sanierung mindestens drei bis Monate ein“, sagte er gg

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