Wohltätigkeit
Nach Corona-Pause 300 Hilfspakete verteilt
Bedürftige stehen bei der Austeilung der vorher gepackten Lebensmittelpakete an.
Bedürftige stehen bei der Austeilung der vorher gepackten Lebensmittelpakete an.
Foto: privat
Höchstadt a. d. Aisch – „Es soll gerecht zugehen“ – mit diesem Wunsch nahm der Helferkreis um Irmgard Conrad aus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Höchstadt vor Ja...

„Es soll gerecht zugehen“ – mit diesem Wunsch nahm der Helferkreis um Irmgard Conrad aus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Höchstadt vor Jahren Kontakt zum Diakonieverein in Mediasch (Siebenbürgen) auf. So entstand mit der Kirchengemeinde in Mediasch eine Partnerschaft, die in diesem Jahr bereits 30 Jahre besteht.

Eine Abordnung aus Höchstadt hatte sich Anfang Oktober auf den Weg gemacht, dieses Jubiläum zu begehen. Es war ein Moment, voll Dankbarkeit auf eine gemeinsame Zeit zurückzublicken. Anfangs mussten die Lebensmittel und weitere Hilfsgüter noch mit Lastwagen aus Deutschland mitgebracht werden. Bestens organisiert vom Diakonieverein kamen die Spenden dort an, wo sie am dringendsten gebraucht wurden. Waren es zunächst rund 200 Tüten mit Grundnahrungsmitteln, kamen in manchen Jahren bis zu 420 Pakete zusammen. Durch den engen Kontakt mit den Verantwortlichen hat es der Rumänienkreis der Christuskirche über all die Jahre geschafft, die notwendigen Gelder für die Aktionen zu sammeln.

Gegenbesuche in Höchstadt ließen eine Beziehung auf Augenhöhe wachsen und gedeihen. Viele Kontakte entstanden. Gemeindegruppen wie der Posaunenchor halfen mit, dass eine lebendige Beziehung entstand. Der Helferkreis lud immer wieder Gemeindemitglieder aus Höchstadt zu den Reisen nach Mediasch ein, die zu Hause davon erzählen konnten, wie wichtig Hilfe auch noch nach Jahren mit vielen Veränderungen in Rumänien ist.

In diesem Jahr wurden 300 Hilfspakete verteilt. Die Lebensmittel können inzwischen weitgehend vor Ort besorgt werden. Nach mehr als einem Jahr mit Corona-Beschränkungen, die eine Reise im letzten Jahr verhindert hatten, war der Besuch heuer möglich. red