Ein putzmunteres Katzen-Quartett
Unnati schaut aus ihrem Körbchen.
Unnati schaut aus ihrem Körbchen.
Foto: Tierheim Kronach
Kronach – Tierheim  Die süßen Geschwister Umberto, Urban, Urmina und Unnati suchen ein neues Zuhause.

Die Kater Umberto und Urban sowie die Katzendamen Urmina und Unnati wurden zusammen mit ihrer Mama gefunden und ins Kronacher Tierheim gebracht. Damals waren die Babys etwa drei Wochen alt. „Da sich bis heute niemand nach ihnen erkundigt hat, nehmen wir an, dass sie entweder ausgesetzt wurden oder der Besitzer zumindest kein Interesse daran hat, seine Katzen zurückzubekommen“, bedauert Katrin Meserth vom Tierschutzverein.

Das fröhliche Quartett wuchs im Tierheim auf und ist nun so weit, das heimische Nest zu verlassen und in die Welt hinauszuspazieren. Damit es den drolligen Wonneproppen an nichts fehlt und sie ein langes, glückliches und sorgenfreies Katzenleben führen können, wünschen sich die Mitarbeiter besonders liebevolle und verantwortungsbewusste Familien, die auch nach der Anfangsbegeisterung immer für die Samtpfoten da sind und sie zu einem festen Teil ihrer Familie werden lassen.

Umberto, Urban, Urmina und Unnati sind richtige Bilderbuchkätzchen, die man einfach gernhaben muss und denen man stundenlang beim Spielen zuschauen könnte.

Der grau getigerte Umberto ist nicht nur der Größte der Geschwister, sondern auch der Draufgänger des Quartetts. Nichts ist vor ihm sicher, er muss alles untersuchen und auf seine Spieltauglichkeit testen. Stets ist er der Erste, der sich an neue Dinge herantraut und der neugierig alles inspiziert.

Gefolgt wird er in der Regel von seinem grau-weißen Bruder Urban, der als Baby etwas gekränkelt hat, aber längst wieder topfit ist. Er stiefelt seinem vorwitzigen Bruder gerne hinterher, schaut ihm zu und probiert dann – weitaus vorsichtiger – selbst sein Glück beim Spielen.

Unnati, das grau getigerte Schwesterchen, ist klein und wirkt irgendwie rund und kugelig. Unnati gehört eher der etwas vorsichtigeren Fraktion an, die ihre Brüder erst einmal vorschickt und sie beobachtet. Wenn sie sieht, wie viel Spaß die anderen beim Spielen haben, wagt sie sich auch heran und mischt fröhlich mit.

Dreifarbige Schönheit

Urmina, die dreifarbige Schönheit, ist die Ängstlichste des Quartetts. Sie reißt meistens erst einmal aus, wenn man sie hochheben will und versteckt sich in einem Körbchen.

„Wenn wir sehen, wie sehr die vier Kätzchen aneinander hängen, wäre es einfach traumhaft, wenn immer wenigstens zwei zusammenbleiben dürften“, so Meserth.

Auch würde den Kleinen die Umstellung auf ein neues Zuhause viel leichter fallen, wenn sie ein gewohntes Gesicht um sich hätten. Ohnehin sei es gerade für kleine Kätzchen besser, in Gesellschaft zu leben.

Wer sich für unsere kleinen Wonneproppen interessiert, muss trotz aller Niedlichkeit einen kühlen Kopf bewahren und sich seine Sache sehr gut überlegen. Immerhin haben die Kleinen locker 15 Jahre oder mehr vor sich und möchten in all dieser Zeit gut versorgt sein. Wer den süßen Kätzchen eine liebevolle und gesicherte Heimat anbieten möchte, darf sich gerne im Tierheim melden. red