Einweihung
Die neue Wildsau an der „Säueiche“ kann nicht mehr verwittern
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Münnerstadt

Der Heimatverein des Marktes Maßbach weiht am Sonntag, 19. April, die „neue“ Wildsau an der „Säueiche“ ein. Los geht es um 13.30 Uhr.

Zur Geschichte der Säueiche heißt es in einer Pressemitteilung: Einer Sage zufolge schoss ein Jäger auf eine Wildsau, verfehlte sie jedoch, woraufhin die Sau den Jäger angriff und dieser verletzt wurde. Der Jäger rettete sich auf eine Eiche, wo er bis zum nächsten Morgen ausharren musste, bevor ein anderer Jäger die Sau erlegte und den Mann befreite. Eine zweite Version der Sage ist ebenfalls an der Säueiche nachzulesen.

Die Säueiche ist heute nur noch ein vermorschter Baum. Vor einigen Jahren wurde sie durch einen neuen Baum ergänzt. Am „Tag des Baumes 2010“ wurde ein neuer Baum gepflanzt – unter Anwesenheit von Landrat Bold – und eine mit der Motorsäge von Robert Reuscher aus Burghausen geschnitzte Wildsau am Standort aufgestellt.

Diese Holzsau ist inzwischen stark verwittert, beschädigt und vermorscht. Aus diesem Grund hat der Heimatverein nun beschlossen, eine dauerhafte Lösung zu schaffen. Mithilfe des Förderprogramms des Schweinfurter Oberlands wurde inzwischen eine stabile Wildsau aus Stahl verankert.

Die Einweihung dieser neuen Wildsau am Sonntag, 19. April, wird mit einer Feier verbunden, schreibt der Heimatverein. Natürlich gibt es dabei Essen und Getränke. Darüber hinaus erwartet die Besucher ein kleines Rahmenprogramm mit einer gespielten Geschichte zur Säueiche. Dazu spielen die Alphornbläser auf und es gibt ein Glücksrad und einen Maltisch für die Kinder. red

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