Auf jüdischen Spuren durch Bad Kissingen: Eine Führung mit Marlies Walter findet am Sonntag, 20. Juli, um 10 Uhr statt. Bad Kissingen besaß bis zur NS-Zeit eine der größten und bedeutendsten jüdischen Gemeinden in Bayern, deren Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen. Wenn auch die Neue Synagoge dem nationalsozialistischen Terror zum Opfer gefallen ist, so besitzt Bad Kissingen immer noch zahlreiche Zeugnisse jüdischen Lebens, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Führung von Marlies Walter führt zum Judenhof in der Bachgasse, den Wohn- und Geschäftshäusern bekannter jüdischer Familien sowie zum Jüdischen Gemeindehaus mit Synagoge und Ausstellung. Kenntnisreich lässt Frau Walter dabei die jüdische Geschichte der Kurstadt lebendig werden. Treffpunkt zur Führung ist am ehemaligen Judenhof in der Bachstraße.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Führung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich bei der Städtischen Volkshochschulen Bad Kissingen und Hammelburg, (Kurs- Nr. 25118020KG, vhs-kisshab.de). Das gesamte Programm der jüdischen Kulturtage ist unter vhs-kisshab.de/juedische-kulturtage oder kultur-kg.de/juedische-kulturtage abrufbar. red









