Aidhausen
Baumbestattungen statt Urnengräber
Im Friedhof von Friesenhausen sollen Baumbestattungen möglich werden. Martin Schweiger
Im Friedhof von Friesenhausen sollen Baumbestattungen möglich werden. Martin Schweiger // 
Aidhausen

Im Friedhof von Friesenhausen gibt es einen Engpass bei Urnengräbern, so der Erste Bürgermeister Thomas Wagenhäuser (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Daher seien Baumbestattungen an den vorhandenen drei Bäumen geplant. Dazu sollen drei weitere Bäume für Urnenbestattungen gepflanzt werden. Pro Baum seien fünf Urnenbestattungen möglich. Auch in Happertshausen sind Urnengräber geplant.

Brachfläche wird grün

Eine Reihe von Sanierungsmaßnahmen ist im Altort von Happertshausen (Gemeinde Aidhausen) geplant, wie der Rathauschef weiter informierte. So soll unter anderem die Brachfläche „Westlicher Ortseingang“ (Flurnummern 98/1 und 104/1) zur grünen Oase mit Aufenthaltsbereichen umgestaltet werden. Als Kosten veranschlagte das Architekturbüro Perleth und Partner (Schweinfurt) 90.000 Euro für das Jahr 2028. Für die Aufwertung und Umgestaltung des Löschweihers wurden im ersten Schritt 150.000 Euro im Jahr 2027 angesetzt. Für die Neugestaltung der Eduard-Hepp-Straße wurden Gesamtkosten in Höhe von 325.000 Euro angenommen, wobei hier die ersten Kosten mit 150.000 Euro im Jahr 2030 veranschlagt wurden. Für das Kommunale Förderprogramm für die Jahre 2029 bis 2031 wurden insgesamt 75.000 Euro und für die Sanierungsberatung im gleichen Zeitraum 25.000 Euro vorgesehen. Die geplanten Projekte wurden als Bedarfsmitteilung an die Städtebauförderung weitergeleitet.

Arbeiten werden vergeben

In den Gemeindeteilen Kerbfeld, Friesenhausen und Nassach sind in insgesamt fünf Straßenzügen Asphaltarbeiten vorgesehen. Die Auftragsvergabe soll Mitte August erfolgen. Die Kosten belaufen sich nach Schätzung des Bauhofs auf brutto 10.000 bis 15.000 Euro. Der Gemeinderat beauftragte den Ersten Bürgermeister einstimmig mit der Auftragsvergabe.

Ebenso einstimmig bewilligte das Gremium die Erhöhung einer Bürgschaft für die Aidhäuser Dorflädle GmbH um 10.000 auf 25.000 Euro. Mithilfe des Kontokorrentkredits sollen die höheren Kosten für eine neue Kuchen- und Gebäckkühlungstheke, einen gewerblichen Backofen sowie eine energiesparende Klimaanlage finanziert werden. Laut Alfred Kaiser werden mit dem neuen Backautomaten höhere Einnahmen erzielt, sodass zukünftig die Inanspruchnahme des Kontokorrentkredits entfällt.

Einstimmig bestätigte das Gremium den bereits gefassten Grundsatzbeschluss „Innen statt Außen“. Damit verzichtet die Gemeinde grundsätzlich auf die Ausweisung neuer Baugebiete. Stattdessen sollen die Leerstände im Gemeindegebiet beseitigt werden. Laut Bürgermeister Wagenhäuser gibt es in der Gemeinde kaum Leerstände.

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