Viermal im Jahr bestellt die Gemeinde Rauhenebrach für die Kleiderkammer der Feuerwehren. Die Anforderung der Feuerwehren für das erste Quartal 2026 war allerdings höher als die Beschaffungen des ganzen letzten Jahres. Bürgermeister Matthias Bäuerlein konnte dafür einen erfreulichen Grund liefern: Die Rauhenebracher Feuerwehren haben so viel Zulauf, dass die Einkleidung der Neuen diese Kosten verursacht. Nach dieser Erläuterung hatte der Gemeinderat kein Problem mit den Kosten in Höhe von 15.797 Euro.
Außerdem lagen dem Gremium zwei Zuschussanträge von Kirchengemeinden vor. Die Gemeinde beteiligt sich mit jeweils zehn Prozent an den 1108 Euro, die die Reparatur des Uhrschlagwerks in der Kirche Fabrikschleichach gekostet hat, und an der Blitzschutzanlage und dem Einbau eines Elektrozählerkastens in der Kirche Fürnbach, was 8406 Euro kostete.
Eine günstige Gelegenheit war der Kauf eines VW Caddy vom Bayernwerk zum Preis von 9750 Euro für den Bauhof. Diesen Kauf genehmigte der Gemeinderat nachträglich. Außerdem legte Bäuerlein die Kosten verschiedener Asphaltierarbeiten in der Gemeinde vor, ebenso wie für Heckenrückschnitte, die an eine externe Firma vergeben wurden. Rund 26.000 Euro wurden dafür gezahlt.
Zum Stand des Sanierungs- und Strukturkonzepts Kanal/Abwasser informierte Bäuerlein, dass der Antrag auf Förderung am 27. April beim Wasserwirtschaftsamt eingereicht wurde, der Förderbescheid in Höhe von maximal 59.500 Euro ging kurz vor der Gemeinderatssitzung ein. Nun muss ein Ingenieurbüro beauftragt werden.
Weil ein Gartengrundstück in Fürnbach weiterhin als Gartengrundstück erhalten bleiben und nicht bebaut werden soll, wurde eine Teilaufhebung mit Änderung des Bebauungsplans Fürnbach II in die Wege geleitet. Das Ergebnis der Träger öffentlicher Belange und die eingegangenen Stellungnahmen wurden in die Entwürfe eingearbeitet, nun wird die geänderte Entwurfsplanung ausgelegt.
Im Nachgang zur konstituierenden Sitzung konnte nun der Rechnungsprüfungsausschuss gebildet werden. Ihm gehören an: Olaf Ernst, Katharina Weinbeer, David Stahl, Joachim Baumann, Petra Diener und Sebastian Schunder.









