Der HSC 2000 Coburg nutzte die Auftaktpressekonferenz am Dienstagnachmittag, um ein wichtiges Puzzleteil für das Erreichen der ambitionierten Ziele einzusetzen: Der Vertrag mit Rückraumspieler Marin Lisac wurde während der Sommerpause vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Der 23-jährige Kroate wird damit bis zum Sommer 2028 für die Vestestädter auf Torejagd gehen.
„Marin hat in den letzten Jahren eine fantastische Entwicklung genommen. Wir trauen ihm absolut zu, als Denker und Lenker auf der Rückraummitte-Position eine tragende Rolle und viel Verantwortung bei unserer weiteren sportlichen Entwicklung als Klub zu übernehmen“, sagte HSC-Geschäftsführer Jan Gorr während der Pressekonferenz im Best Western Hotel in Bad Staffelstein.
„Noch viel erreichen“
„Die Entscheidung ist mir wirklich sehr leicht gefallen. Der Verein schenkt mir vollstes Vertrauen, und ich glaube fest an das langfristige Projekt und die sportlichen Ambitionen, die wir hier gemeinsam verfolgen. Ich möchte mit dem HSC noch viel erreichen“, sagte Lisac.
Lisac stieß im Winter der Saison 2024/25 zu den Vestestädtern – damals aufgrund eines personellen Engpasses im Rückraum nach den Verletzungen von Mikael Helmersson und Arkadiusz Ossowski. In seiner ersten Spielzeit kam Lisac auf 33 Tore bei einer Wurfquote von 62,26 Prozent und 13 Assists in 16 Einsätzen. Unter Cheftrainer Anel Mahmutefendic entwickelte er sich in der vergangenen Saison prächtig. 100 Tore bei einer Wurfquote von 59,17 Prozent, dazu 51 Vorlagen zählten die Statistiker der 2. Handball-Bundesliga in 26 Spielen. Noch wichtiger für den HSC Coburg allerdings: Als sich Spielmacher Helmersson im vergangenen Winter erneut verletzte, übernahm Lisac Verantwortung und stieg immer mehr zum Anführer und Gestalter auf dem Spielfeld auf.
Doch dann knickte der 23-Jährige im Training um und zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu, was das Saisonaus bedeutete. Die Verletzung ist auskuriert, betont er: „Aktuell fühle ich mich wieder sehr gut. Ich konnte das gesamte Vorbereitungstraining voll absolvieren. Ich bin zwar physisch noch nicht ganz bei 100 Prozent Wettkampfform, aber wir haben in der Vorbereitung noch genügend Zeit, um bis zum Saisonstart voll da zu sein.“









