„Being resilient, being resistant“ – die derzeit im Nordhalbener „Maxhaus“ tätigen Künstler Sajitha R. Shankhar und Renato Liermann bescheinigen Nordhalben eine ausgesprochende Widerstandskraft. Was sie mit ihrem oben genannten Ausstellungstitel meinen, können die Gäste ihrer finalen Präsentation am Donnerstag, 23. Juli, ab 19 Uhr im Atelier des Künstlerhauses „Maxhaus“ erfahren. Die Präsentation beginnt mit einleitenden Worten der Künstler.
„Wir lassen uns auf das Vorgefundene ein“, bringt es Liermann auf einen Punkt. Während der Bochumer aus seinen früheren beiden Aufenthalten schon auf längerfristige Beobachtungen zurückgreifen kann, reflektiert die in ihrer indischen Heimat sehr bekannte Künstlerin Shankhar ihre ersten Eindrücke – und das mit einem positiven Blick. Sie in Nordhalben erkennt viel „Gutes“, das in ihrem Heimatdorf inzwischen durch „mentale Verstädterung“ verlorengegangen ist – sowohl im Ort mit seinen Menschen selbst, als auch in der umgebenden Natur.
Als Gast im „Maxhaus“ will Shankhar – neben anderen Studien – einen Zyklus von den neun Planeten unseres Sonnensystems schaffen, wobei sie den Bildern ihre Erlebnisse zuordnet. Dazu verwendet sie Aquarell- und Acrylfarben sowie Farbtuschen.
Ihr Kollege arbeitet mit Graphitstiften und Wachsmalkreiden an einem mehrere Meter großen doppelseitigen Prospekt zu Nordhalben, der vergangene Ereignisse und die aktuelle Situation verbindet. Unterteilt in acht Segmente zeigt der Künstler seine Ansichten von der „Widerstandsfähigkeit“, die er hier empfindet.
Einmal mehr überraschen Künstler im „Maxhaus“ mit ihrem Blick „von draußen“ auf die erfreulichen Seiten Nordhalbens, die von Einheimischen oft nicht mehr wahrgenommen werden. nn









