Im August laden die Bamberger Gassenspiele zu zwei Sondervorstellungen ihres beliebten Stücks „Wie der Henker zu seinem Weib kam“ ein. An den Sonntagen 2. und 30. August, jeweils um 10.30 Uhr, kann das Publikum in die Geschichte Bambergs im Jahr 1577 eintauchen.
Als Schaulustige einer Hinrichtung empfängt Stadtwache Edelbert das Publikum im Jahre 1577. Auf dem Weg begegnet er der lebenslustigen Marie, die sich mit dem Verkauf von Tränken und anderen Heilmittelchen durchschlägt. Ein gefährliches Geschäft, denn die mittelalterliche Gerichtsbarkeit kennt kein Erbarmen und so steht Marie plötzlich dem Bamberger Scharfrichter Meister Franz gegenüber.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer begleiten die Figuren durch die Bamberger Altstadt und erleben die Handlung unmittelbar an historischen Schauplätzen. Dabei verbindet das Wandeltheater Geschichte, Spannung und Humor zu einem außergewöhnlichen Theatererlebnis mitten in der Stadt.
Weitere Vorstellungen gibt es an den Freitagen 4., 11., 18. und 25. September sowie 2., 9., 16. und 23. Oktober jeweils um 18.30 Uhr. Das Schauspiel endet an den Freitagsterminen mit einem fränkischen Essen im Ahörnla. Dieses ist Bestandteil der Veranstaltung und nicht im Ticketpreis enthalten. Die Sonntagstermine im August enden nicht in der Gaststätte.
Treffpunkt für diese Vorstellungen ist der Haupteingang der Tourist-Info in der Geyerswörthstraße 5. Tickets zu 15 und 10 Euro gibt es unter gassenspiele-bamberg.de, beim BVD Kartenservice, bei der Tourist-Info Bamberg oder an der Abendkasse (bei Vorverkaufsstellen können Gebühren anfallen). Informationen zu Stücken und Spielplänen unter gassenspiele-bamberg.de. red









