Krebs
Gemeinsam gegen Leukämie
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Coburg

Die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg und die Stiftung Aktion Knochenmarkspende wollen in Coburg künftig enger zusammenarbeiten. Das vermeldet die Stiftung für krebskranke Kinder nun in einer Pressemitteilung.

Demnach kam Marko Hammer von der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) zu einem intensiven Informationsaustausch nach Coburg. Das Treffen fand in den Räumen der Stiftung für krebskranke Kinder in der Ketschengasse 32 statt. „Schnell wurde deutlich, dass beide Organisationen den gemeinsamen Weg weitergehen und ihre Zusammenarbeit vertiefen möchten“, heißt es in der Mitteilung.

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Bedeutung der Typisierung und der Stammzell- beziehungsweise Knochenmarkspende. „Noch immer bestehen in der Bevölkerung Vorbehalte, die durch verständliche und transparente Informationen abgebaut werden müssen. Die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg wird daher gemeinsam mit der AKB alle notwendigen Schritte einleiten, um möglichst viele Menschen zur Registrierung als Stammzellspender zu motivieren“, teilt die Stiftung mit. Denn Leukämie sei heilbar.

Eine Typisierungsaktion erfordere jedoch eine sorgfältige Vorbereitung, die weder die Stiftung noch die AKB allein stemmen können. Deshalb seien die Verantwortlichen auf die Unterstützung von Vereinen, Institutionen und engagierten Gruppen angewiesen, heißt es in der Mitteilung weiter. Durch einen Aufruf, insbesondere in den Landkreisen Coburg, Kronach, Lichtenfels, Haßberge, Hildburghausen und Sonneberg, wollen die Stiftungen Initiative zeigen. Entsprechende Hinweise dürften dann auch auf den Internetseiten beider Organisationen erscheinen. Schon jetzt finden sich unter akb.de Informationen zu den Themen Typisierung und Stammzellenspende.

Seitens der Stiftung für krebskranke Kinder wird auch darüber nachgedacht, dem Bayerischen Helferverband beizutreten, um die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer besser zu unterstützen, zu vernetzen und organisatorisch zu entlasten.

Kurzfristig soll auch geprüft werden, ob und wie man die organisierte Blutspende mit einer Typisierung kombinieren kann.

Weitere Informationen zur Stiftung gibt es unter kinderkrebsstiftung-coburg.de/. red

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