LKR Coburg
Zwei Urgesteine gehen, die Kreisbrandinspektion wird größer
Mit Reinhard Hartung (vorne, links) und Michael Reubel (vorne, dritter von links) scheiden zwei langjährige Mitglieder der Coburger Kreisbrandinspektion aus. Kreisbrandrat Stefan Püls (hinten, Dritter von links) und Landrat Sebastian Straubel (hin...
Mit Reinhard Hartung (vorne, links) und Michael Reubel (vorne, dritter von links) scheiden zwei langjährige Mitglieder der Coburger Kreisbrandinspektion aus. Kreisbrandrat Stefan Püls (hinten, Dritter von links) und Landrat Sebastian Straubel (hinten, Vierter von links) haben bei einer Feierstunde im Landratsamt das herausragende Engagement der beiden ehrenamtlichen Führungskräfte gewürdigt sowie die neuen Mitglieder der Kreisbrandinspektion offiziell benannt. // Landratsamt Coburg/Berthold Köhler
LKR Coburg

Bei einer Sache waren sich Reinhard Hartung und Michael Reubel im Rückblick auf ihr langjähriges Engagement in der Coburger Kreisbrandinspektion einig: Verantwortung bei der Feuerwehr zu übernehmen, das ist nichts, was man aus Prestigegründen tut. Kreisbrandinspektor – wie Reinhard Hartung – oder Fachberater für die Psychosoziale Notfallversorgung bei Einsatzkräften – wie Michael Reubel – wird man aus Überzeugung und dem Wissen um die grundsätzliche Notwendigkeit der Aufgabe.

Bei einer Feierstunde im Landratsamt sind nun Reinhard Hartung und Michael Reubel in den „Feuerwehr-Ruhestand“ verabschiedet worden. Landrat Sebastian Straubel erinnerte an den tiefgreifenden Wandel, den das Ehrenamt bei der Feuerwehr in den vergangenen Jahrzehnten durchlebt hat. Reinhard Hartung (seit 1975 bei der Feuerwehr Untersiemau und seit 2004 Mitglied der Kreisbrandinspektion) begleitete die Rettungskonzepte für ICE-Strecke und Autobahn, die es früher nicht gab.

Dass Ehrenamtliche bei der Feuerwehr nach belastenden Einsätzen für psychologische Betreuung dankbar sind, weiß man laut Straubel „nicht erst seit gestern, aber auch noch nicht seit Jahrzehnten“. Michael Reubel habe als ehemaliger Kommandant der Kaltenbrunner Feuerwehr ab 1999 die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) im Landkreis aufgebaut, sagte der Landrat.

Kreisbrandrat Stefan Püls dankte beiden für ihr herausragendes Engagement. Beide seien für alle Feuerwehr-Aktiven im Coburger Land stets verlässliche Ansprechpartner und Vorbilder in der Pflichterfüllung gewesen. Als Vertreter der Bürgermeister betonte Udo Siegel (Großheirath) den Wert der Feuerwehren für den ländlichen Raum: „Ohne Feuerwehren wären unsere Orts- und Dorfgemeinschaften um ein großes Stück ärmer.“

Nach dem Ausscheiden von Reinhard Hartung und Michael Reubel sowie als Reaktion auf neue Entwicklungen gibt es in der Kreisbrandinspektion einige personelle Veränderungen. Ernannt wurden Jannic Christ (Kreisbrandinspektor), Manuel Keller (Kreisbrandmeister), Julia Hager (Fachberaterin PSNV-E), Jan Sommerluksch (Fachberater für den Umgang mit chemischen, biologischen, radioaktiven und nuklearen Gefahrstoffen) sowie Jörg Pachale (Fachberater Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung). red

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