Der Freistaat Bayern stellt in diesem Jahr insgesamt 8,393 Millionen Euro aus der kommunalen Hochbauförderung für 18 Baumaßnahmen an Schulen und Kindertageseinrichtungen (Kitas) im Landkreis Forchheim bereit.
Dies teilten das Finanz- und Heimatministerium sowie die Forchheimer Landtagsabgeordneten Michael Hofmann (CSU) und Thorsten Glauber (FW) mit. Die Stadt Ebermannstadt erhält die höchste Förderung mit 1,8 Millionen Euro. Die Zuweisungen fließen an folgende Kommunen (in Euro):
Ebermannstadt: Baukostenzuschuss zum Neubau einer Kindertageseinrichtung am „Wiesent-Garten“ 1.000.000, Teilsanierung der Betriebsräume der Freisportanlagen am Sportzentrum für Zwecke des Schulsports 800.000.
Effeltrich: Teilsanierung der Grundschule 80.000.
Eggolsheim: Generalsanierung und Erweiterung der Freisportanlagen der Grund- und Mittelschule 450.000.
Egloffstein: Umbau und Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Elmar“ 800.000.
Forchheim: Erwerb und Umbau eines Gebäudes zur Errichtung einer Kindertageseinrichtung 174.000; Neubau einer Kindertageseinrichtung Merowingerstraße 331.000.
Landkreis Forchheim: Erweiterung und Umbau der Ritter-Wirnt-Realschule in Gräfenberg 940.000.
Gößweinstein: Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung Stempferhof 450.000; Baukostenzuschuss zur Generalsanierung der Kindertageseinrichtung St. Franziskus 800.000.
Hausen: Umbau und Erweiterung der Kindertageseinrichtung St. Wolfgang 180.000.
Heroldsbach: Sanierung des Kindergartens St. Josef 150.000; Neubau einer Kindertageseinrichtung in Oesdorf 187.000.
Langensendelbach: Umbau der Grundschule 30.000.
Obertrubach: Erweiterung des Kinderhorts 900.000.
Pinzberg: Neubau einer Kindertageseinrichtung in Gosberg 500.000.
Pretzfeld: Neubau eines Kinderhorts 500.000.
Weilersbach: Erweiterung der Kindertageseinrichtung 121.000.
Stellungnahmen
„Wir im Landkreis Forchheim setzen den Schwerpunkt auf die wichtigen Investitionen in die Bildung also Schulen und frühkindliche Betreuung“, erklärt Landtagsabgeordneter Michael Hofmann in einer Pressemitteilung. Die Förderung der kommunalen Baumaßnahmen ist demnach ein besonderes Programm im Rahmen des Bayerischen Finanzausgleichgesetzes. Der Freistaat zahle über seine Pflichtaufgaben hinaus freiwillige Leistungen an Gemeinden, Städte und Landkreise.
Der Stimmkreisabgeordnete Hofmann ist seit 2013 im Landtag und gehört seit 2018 dem Haushaltsausschuss an, in dem die Entscheidungen über die Verteilung der Gelder im Freistaat getroffen werden.
Umweltminister Thorsten Glauber freut sich in einer Pressemitteilung ebenfalls über fast 8,4 Millionen Euro Förderung, die in den Landkreis Forchheim fließen. „Die Förderung des kommunalen Hochbaus nimmt im kommunalen Finanzausgleich einen hohen Stellenwert ein und trägt wesentlich dazu bei, dass die Kommunen Investitionen in öffentliche Schulen und Kindertageseinrichtungen finanzieren können“, erklärt Staatsminister Glauber.
Aus dem Finanz- und Heimatministerium heißt es: 2026 unterstütze der Freistaat Bayern seine Kommunen bei ihren Baumaßnahmen insbesondere an öffentlichen Schulen und Kindertageseinrichtungen mit Fördermitteln von über 1,3 Milliarden Euro – davon profitieren insgesamt über 1700 Projekte in ganz Bayern. „Gut ausgestattete Schulen und moderne Kitas sind nicht nur Gebäude – sie sind Orte der Gemeinschaft und Investitionen in Bildung“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) anlässlich der Bekanntgabe der für dieses Jahr vorgesehenen staatlichen Zuweisungen für kommunalen Hochbau. red









