Kommunalpolitik
24 Kreisräte werden im Landratsamt feierlich verabschiedet
24 Kreisräte wurden in Forchheim verabschiedet.
24 Kreisräte wurden in Forchheim verabschiedet. // Foto-Brinke GmbH
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LKR Forchheim

24 Kreisräte – rund 40 Prozent des Forchheimer Kreistags – gehören in der neuen Wahlperiode dem neuen Kreistag nicht mehr an. In der letzten Kreistagssitzung des alten Gremiums wurden die ausscheidenden Kreisräte im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Forchheim mit einem Geschenk und einer Laudatio des bisherigen Landrats Hermann Ulm (CSU) verabschiedet.

Im Anschluss an die Sitzung fand ein feierlicher Festakt statt, bei dem die ausscheidenden Kreisräte im Mittelpunkt standen. In einem laut Pressemitteilung des Landratsamtes würdigen Rahmen wurden ihre langjährigen Verdienste hervorgehoben, persönliche Worte gesprochen und der gemeinsame Weg in der Kommunalpolitik reflektiert. Die folgenden Kreisräte wurden feierlich verabschiedet.

Eduard Nöth (CSU, Kreisrat von 1990 bis 2026, insgesamt 36 Jahre) brachte seine langjährige Erfahrung als Kreisrat, Stadtrat und ehemaliges Mitglied des Bayerischen Landtags ein und engagierte sich über seine kommunalpolitische Tätigkeit hinaus unter anderem in der Chorakademie Weißenohe.

Edwin Dippacher (CSU, Kreisrat von 1990 bis 2026, insgesamt 36 Jahre) verfügte über umfassende Erfahrung als ehemaliger Bürgermeister, geprägt von großer Detailkenntnis und führte zwölf Jahre lang die CSU-Fraktion als Vorsitzender.

Hans-Jürgen Nekolla (SPD, Kreisrat von 1998 bis 2026, insgesamt 28 Jahre) verband seine langjährige Erfahrung als Kreisrat mit seiner früheren Tätigkeit als Bürgermeister und setzte sich besonders für die Belange des östlichen Teils des Landkreises ein.

Richard Gügel (FW, Kreisrat von 2000 bis 2026, insgesamt 26 Jahre) brachte große kommunalpolitische Erfahrung als langjähriger Bürgermeister ein und übernahm 2014 als Alterspräsident die Vereidigung des Landrats.

Franz Streit (CSU, Kreisrat von 1996 bis 2002 sowie 2008 bis 2026, insgesamt 24 Jahre) verfügte über umfangreiche Erfahrung als ehemaliger Bürgermeister und brachte sich als langjähriger Vorsitzender des Fördervereins Klinikum Forchheim besonders auch im Bereich der Kliniken ein.

Edgar Büttner (SPD, Kreisrat von 2002 bis 2026, insgesamt 24 Jahre) war unter anderem als Bürgermeister sowie als weiterer stellvertretender Landrat von 2008 bis 2020 tätig und brachte diese vielfältige Führungserfahrung in seine Arbeit ein.

Hans-Jürgen Dittmann (CSU, Kreisrat von 2002 bis 2026, insgesamt 24 Jahre) verband seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung als Kreisrat mit seiner Tätigkeit im Vorsitz des Jagdverbandes.

Stefan Lang (JB/CSU, Kreisrat von 2002 bis 2026, insgesamt 24 Jahre) zeichnete sich durch seine langjährige und kontinuierliche Erfahrung in der Arbeit als Kreisrat aus.

Edith Fießer (Grüne, Kreisrat von 2002 bis 2008 sowie von 2011 bis 2026, insgesamt 21 Jahre) stellte bei ihrem politischen Handeln die Aspekte des Klimaschutzes in den Mittelpunkt. Gerhard Schmitt (CSU, Kreisrat von 2008 bis 2026, insgesamt 18 Jahre), Jürgen Schleicher (JB, Kreisrat von 2008 bis 2026, insgesamt 18 Jahre), Sebastian Wiegärtner (FDP, Kreisrat von 2008 bis 2026, insgesamt 18 Jahre), Helmut Taut (FW, Kreisrat von 2008 bis 2026, insgesamt 18 Jahre), Reiner Büttner (SPD, Kreisrat von 2014 bis 2026, insgesamt zwölf Jahre), Gerhard Amon (CSU, Kreisrat von 2014 bis 2026, insgesamt zwölf Jahre), Thorsten Gunselmann (JB, Kreisrat von 2014 bis 2026, insgesamt zwölf Jahre), Alexander Bär (AfD bis 2021, danach parteilos, Kreisrat von 2020 bis 2026, insgesamt sechs Jahre), Dominik Pflaum (AfD, Kreisrat von 2020 bis 2026, insgesamt sechs Jahre), Jakob Ries-Müller (Grüne, Kreisrat von 2020 bis 2026, insgesamt sechs Jahre), Holger Kotouc (Grüne, Kreisrat von 2020 bis 2026, insgesamt sechs Jahre), Elisabeth Krause (Grüne, Kreisrat von 2020 bis 2026, insgesamt sechs Jahre), Peter Münch (FW, Kreisrat von 2020 bis 2026, insgesamt sechs Jahre), Mirjam Novak (Grüne, Kreisrat von 2023 bis 2026, insgesamt drei Jahre) sowie Norbert Weber (Grüne, Kreisrat von 2023 bis 2026, insgesamt drei Jahre). red

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