Kultur
Klarinetten ganz neu gehört – Trio Schmuck begeistert
Beim Konzert in St. Gereon Forchheim sorgten Sayaka Schmuck, Viviana Rieke und Kristóf Dömötör für ein ungewohntes Hörerlebnis.
Beim Konzert in St. Gereon Forchheim sorgten Sayaka Schmuck, Viviana Rieke und Kristóf Dömötör für ein ungewohntes Hörerlebnis. // Annette Schäfer
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Forchheim

Ein fulminanter Auftakt für das Konzertjahr des Kuratoriums zur Förderung von Kunst und Kultur im Forchheimer Land: Vor ausverkauftem Haus spielte das Klarinettentrio Schmuck im Kulturraum St. Gereon und begeisterte sein Publikum.

Sayaka Schmuck, Viviana Rieke und Kristóf Dömötör zauberten mit den verschiedenen Varianten des Instruments und schufen ein ungewohntes Hörerlebnis. Der erste Teil des Konzerts war der Klassik gewidmet und brachte zwei der „Ungarischen Tänze“ von Johannes Brahms und bekannte Opernmelodien von Wolfgang Amadeus Mozart. „Die Zauberflöte“, „Don Giovanni“ und „Die Hochzeit des Figaro“ standen Pate für das Programm.

Nach der Pause ging es mit Jazz weiter und bei „Take Five“ von Paul Desmond, „After you ’ve gone“ von Benny Goodman und dem „Libertango“ von Astor Piazzolla applaudierten die Gäste frenetisch. Erst nach zwei Zugaben entließ das Publikum die gut aufgelegten Musiker.

Alle drei studierten Klarinette an verschiedenen Musikhochschulen und sind in renommierten Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, den Bamberger Symphonikern oder dem Palastorchester aktiv.

Das nächste Konzert

Am Samstag, 14. März, geht es um 19 Uhr mit dem nächsten Konzert des Kuratoriums in St. Gereon weiter: Ralitsa Bogdanova singt Lieder und Arien für Sopran, spielt Klassisches und Jazziges auf der Violine und wird am Klavier von Miku Neubert begleitet. Karten gibt es unter ticketshop-infranken.de. red

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