Zeil am Main
Diese Rosenpracht sucht ihresgleichen
Jutta Romeis (im Bild) und ihr Mann Ralf haben neben ihrer Villa, der ehemaligen Bahner Gastwirtschaft, in den letzten 20 Jahren einen Rosengarten geschaffen, der seinesgleichen sucht.
Jutta Romeis (im Bild) und ihr Mann Ralf haben neben ihrer Villa, der ehemaligen Bahner Gastwirtschaft, in den letzten 20 Jahren einen Rosengarten geschaffen, der seinesgleichen sucht. // Brigitte Krause
Zeil am Main

Der Obst- und Gartenbauverein Zeil bescherte seinen Mitfahrern einen Herzschlagmoment. Bei Bayerns größter Staudengärtnerei Strobler schlugen die Herzen schon höher, als sich die Besucher die Wildstauden, Kräuter und Besonderheiten ansahen: Färberlupine, Rasselblume, Perlfarn oder auch japanischer Farn. Es gibt aber an einen Ort, an dem es selbst den versierten Gartlern den Atem verschlug: In der Gundelsheimer Straße haben Jutta und Ralf Romeis neben ihrer Villa, der ehemaligen Bahner Gastwirtschaft, einen Gärtner-Feldstreifen gepachtet und innerhalb von 20 Jahren zu einem Rosengarten verwandelt, der seinesgleichen sucht.

Rambler in rosa, orange, weiß, rot bis in fünf oder sechs Metern Höhe sind hier zu sehen, die Bäume über und über bedeckt mit Kaskaden voller Rosenblüten, das ist denn doch ein extraordinäres Vergnügen.

Die englischen Rosen haben es den beiden Ruheständlern angetan. Mehr als 400 Rosenstöcke wuchern hier in dem Garten direkt neben der Kronacher Straße. Hinzu kommen Tonkunstwerke, die die beiden ebenfalls seit Jahrzehnten privat töpfern, um sich von ihrem Alltag als Real- und Berufsschullehrer zu erholen.

Brigitte Krause

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