Auszeichnung
Tee-Gigant Martin Bauer erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis
Anne Wedel-Klein und Gisbert Braun, Head of Group Sustainability, bei der Preisverleihung in Düsseldorf.
Anne Wedel-Klein und Gisbert Braun, Head of Group Sustainability, bei der Preisverleihung in Düsseldorf. // MartinBauer
Vestenbergsgreuth

Martin Bauer gehört zu den Preisträgern des 18. Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Die Initiatoren des Wettbewerbs haben demnach in Düsseldorf die Auszeichnung an das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Vestenbergsgreuth überreicht. Damit zähle Martin Bauer zu den 100 nachhaltigsten Unternehmen in Deutschland.

Den Erfolg habe man mit den Mitarbeitenden an den beiden bayerischen Standorten und in Schleswig-Holstein gefeiert. Bereits im Oktober hatten 240 Fachjuroren die Siegerinnen und Sieger in 20 Sektoren und 100 Branchen ausgewählt.

Die Jury habe Martin Bauer, Teil der Unternehmensgruppe the nature network, als ein Vorbild des Wandels in der deutschen Wirtschaft eingestuft. Das Unternehmen zeige, wie Transformation in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld funktionieren könne.

Nach Angaben aus der Pressemeldung verfolgt Martin Bauer konkrete Nachhaltigkeitsziele. So will das Unternehmen bis 2030 die CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 2020 um 55 Prozent senken und weltweit Klimaneutralität einschließlich der Lieferketten erreichen.

Soziale Themen wichtiges Ziel

Ebenso sollen das Energiemanagement und die Transparenz in der Lieferkette ausgebaut werden. Soziale Themen wie Arbeitssicherheit und die Förderung von Frauen in Führungspositionen bleiben wichtige Ziele. Fortschritte dokumentiert der jährliche Fortschrittsbericht nach SBTi sowie der Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Standard.

Anne Wedel-Klein, Urenkelin des Firmengründers und CEO, betonte die Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens: „In unserer Unternehmensgruppe dreht sich alles rund um Botanicals. Nachhaltigkeit bis in die Lieferketten hinein ist für uns deshalb die klügste Form wirtschaftlicher Wertschöpfung und wir haben sie konsequent zum Kern unseres geschäftlichen Handelns gemacht.“

Sebastian Sieben, CEO von Martin Bauer, sieht in der Auszeichnung eine Anerkennung für den Einsatz der Belegschaft. „Sie zeigt, dass wir beim Thema Transformation auf dem richtigen Weg sind“, sagt er. Anne Wedel-Klein ergänzt, die Mitarbeitenden hätten diesen Erfolg möglich gemacht, so der Pressetext weiter.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird demnach gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und der Deutschen Industrie- und Handelskammer vergeben. Die Kriterien orientieren sich an den Zielen der Agenda 2030 und berücksichtigen unter anderem Klima, Biodiversität, Ressourcen, Lieferketten und gesellschaftliches Engagement. Mit sechs Wettbewerben gehört der Preis laut Angaben der Veranstalter zu den umfassendsten Nachhaltigkeitspreisen in ganz Europa. red

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