Tradition trifft Aufbruch: Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Waldfreunde e.V. am 10. Januar stand die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft im Mittelpunkt. Nach dem schmerzlichen Verlust des langjährigen Vorsitzenden im vergangenen Jahr blickt der Verein nun mit einem frischen Team und zahlreichen geehrten treuen Mitgliedern optimistisch in die Zukunft.
Es war ein Abend zwischen dankbarem Rückblick und mutigem Neuanfang. Nachdem der Vereinsvorsitz seit dem Tod des 1.Vorsitzenden Gerhard Ködel im August vergangenen Jahres verwaist war, kamen die Mitglieder nun zusammen, um die Weichen für die Zukunft neu zu stellen. Die Lücke, die der verstorbene Vorsitzende hinterlassen hatte, erforderte eine komplette Neubesetzung der Führungsriege. Das neue Team tritt ein schweres, aber gut bestelltes Erbe an, mit dem Ziel, Traditionen der Waldfreunde zu bewahren und zugleich behutsam an die Erfordernisse der Gegenwart anzupassen.
Als Ehrengast würdigte Oberbürgermeister Ingo Lehmann das Wirken des Vereins. Er betonte den Wert des Einsatzes der Waldfreunde für das soziale Gefüge und die ökologischen Belange der Stadt Kulmbach. Lehmann sicherte der neuen Führungsmannschaft um den 1. Vorsitzenden Thorsten Neukam die volle Unterstützung der Stadtverwaltung zu.
Wie tief der Verein in der Region verwurzelt ist, zeigte sich bei den anschließenden Ehrungen, die den feierlichen Höhepunkt der Versammlung bildeten. Insgesamt 20 Mitglieder wurden für ihre außergewöhnliche Loyalität ausgezeichnet.
Die Jubiläen reichten von 15 Jahren bis hin zu beeindruckenden 65 Jahren Vereinszugehörigkeit. Diese beeindruckende Beständigkeit – eine Verbundenheit, die in der heutigen schnelllebigen Zeit keineswegs mehr selbstverständlich ist – wurde besonders hervorgehoben.
Als sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung wurde jedem Geehrten eine Ehrenurkunde und Anstecknadel überreicht.
Mit der neu formierten Führung und einer treuen Basis im Rücken sieht sich der Verein bestens gerüstet für die Herausforderungen des Jahres 2026.
Die Versammlung endete mit einem Dank an alle, die den Verein in den schwierigen Monaten seit dem letzten Sommer zusammengehalten haben. Den feierlichen Schlusspunkt setzte ganz im Sinne der Vereinstradition der gemeinsame Trinkspruch, der die Verbundenheit zur Natur und zur Gemeinschaft lautstark besiegelte:
„Ein dreifaches Frei-Wald!“
Jörn Hottung,
Waldfreunde e. V. Kulmbach









