Mainroth
Männerchor Mainroth bot Konzert mit wunderbaren Liedern
Der Männerchor des Gesangvereins Freundschaftsbund Mainroth bei seinem Weihnachtskonzert.
Der Männerchor des Gesangvereins Freundschaftsbund Mainroth bei seinem Weihnachtskonzert. // Roland Dietz
Signet des Fränkischen Tags von Roland Dietz
Mainroth

„Das war endlich einmal eine Stunde ohne Hektik, zum Zurücklehnen und Genießen“, meinte ein Zuhörer nach knapp 70 Minuten bei der „Weihnachtlichen Stunde“ des Männerchores des Gesangvereins Freundschaftsbund Mainroth.

Es war keine Konzertvorstellung im klassischen Sinne, denn die gesanglichen und vorgetragenen Geschichten beschäftigten sich sehr mit der Vorbereitung und den Begebenheiten des Weihnachtsfestes.

Pfarrer Christian Montag verwies in seiner Begrüßung in der sehr gut gefüllten Pfarrkirche St. Michael in Mainroth auf den Tag der Heiligen Familie.

Moderator Roland Dietz zeigte sich über den Besuch erfreut. Es sei für die Mitglieder des kleinen Männerchors eine schöne Sache, wieder einmal seit langer Zeit eine derartige Veranstaltung abhalten zu können.

Der Begriff „Weihnachtliche Stunde“ passte gleich auf den ersten Liedbeitrag der Sänger. „Abend wird es wieder, es verstummt die große Welt“, heißt es da. Der Chor unter Leitung von Ingo Jahn setzte dieses und die weiteren Stücke gefühlvoll um.

Das Weihnachtslied „In dulci jubilo“ wurde in sehr guter Intonation der einzelnen Stimmen umgesetzt. Ein Höhepunkt war dann die „Hymne an die Nacht“. Gemeint war aber zunächst textlich eine Hommage an die Natur. Das Werk wird auch wegen seines feierlich-besinnlichen Charakters gern zur Weihnachtszeit aufgeführt.

Mehr volkstümlichen Charakter hatte das Lied „Menschen, die ihr ward verloren“. Eine wunderbare Atmosphäre in der Pfarrkirche war inzwischen entstanden.

In eine Winterlandschaft führt dann das „Freu dich, Erd und Sternenzelt“. Das Lied ist bis heute das bekannteste tschechische Weihnachtslied. Die einfache und heitere Melodie wurde sehr schön rhythmisch vom Chor dargeboten. Eine poetische Liederzählung ist „Weihnachtsglocken“ von Hermann Sonnet. Bei dem anmutigen musikalischem Hinweis auf die Heilige Nacht brachten die Bassisten mit ganz tiefen Tönen das Werk zu Ende. Sehr leicht und verspielt, aber mit viel Finesse wurden die weihnachtlichen Improvisationen durch Ingo Jahn an der Orgel dargeboten. Schön zu erkennen waren die Musik aus „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ und dem Schlager „In der Weihnachtsbäckerei“.

Der Beifall des Publikum am Ende bewies, dass es allen gefallen hatte. Mit dem flotten „Fröhliche Weihnacht überall“ gingen wunderbare 70 Minuten zu Ende. rdi

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