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Gefährliches Gemisch
Gasaustritt im Kreis Bamberg: Spezial-Einsatz für die Feuerwehr
Ein Feuerwehrmann steht mit Gasschutzausrüstung in einem Brunnenschacht in Burgebrach.
 // Feuerwehr Burgebrach
Burgebrach – Im Kreis Bamberg wurde nach einem Gasaustritt die Feuerwehr alarmiert. Ein Experte erklärt, worauf es im Ernstfall bei Gasgeruch ankommt.
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Gasalarm für die Feuerwehr im Landkreis Bamberg: An Arbeiten an einem Brunnenschacht war es nach Angaben der Feuerwehr zu einer chemischen Reaktion gekommen, in deren Folge es zu einem Gasaustritt gekommen war.

Die Feuerwehr Burgebrach wurde deshalb am Mittwoch (17. Juni 2026) um 11.28 Uhr in die Hauptstraße Burgebrach alarmiert. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich um den Brunnen gegenüber der Raiffeisenbankfiliale weiträumig ab und schlugen den Gasnebel mit einem Sprühstrahl nieder, so der Einsatzbericht der Feuerwehr Burgebrach.

Feuerwehr: Betroffene Anwohner haben sich richtig verhalten

"Die Feuerwehr war mit einem Löschfahrzeug vor Ort und hat einen Wassernebel erzeugt", erklärt Kreisbrandmeister Friedrich Riemer das Vorgehen. Die feinen Wassertröpfchen in der Luft binden das Gas und drücken es zu Boden. 

Im Einsatzbericht heißt es weiter, dass die anschließenden Messungen in Zusammenarbeit mit dem speziell ausgebildeten Kreisbrandmeister Florian Probst keine weitere Gefahr mehr ergaben. Riemer erläutert, dass die Stoffe im Gasgemisch gut eingegrenzt werden konnten, weil die Ursache des Gasaustritts durch die Arbeiten am Brunnenschacht bekannt gewesen sei. 

Die Menge des entstandenen Gases sei gering gewesen. Es habe zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung bestanden. "Es war lediglich eine Geruchsbelästigung", sagt Riemer. Die betroffenen Anwohner in Burgebrach hätten Fenster und Türen geschlossen gehalten.

Wie verhält man sich bei Gasgeruch richtig?

Haushaltsübliche Gase wie Heizgas oder Campinggas seien alle mit einem Geruchsstoff versetzt, erklärt Kreisbrandmeister Riemer. Dieser sei mit der Nase zu riechen, lange bevor es wirklich gefährlich werde. In jedem Fall sollte man aber bei Gasgeruch die Feuerwehr rufen - auch und vor allem, wenn man die Ursache für den Geruch nicht klar zurordnen kann.

Riemer warnt davor, bei Gasgeruch auf eigene Faust aktiv zu werden. "Die Feuerwehrleute sind bei den Einsätzen ordentlich geschützt", sagt er. Bei Gasaustritten tragen sie spezielle Schutzanzüge und Atemschutzgeräte. Die Feuerwehr könne zudem schnell feststellen, wann ein ausgetretenes Gas in der Luft zum zündfähigen und damit explosiven Gemisch wird.  Der eindeutige Rat vom Feuerwehrmann:  "Wenn Sie ein Gas riechen, dann rufen Sie die 112."

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