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Regen fällt auf Frostböden
Schulabsagen: Was die aktuelle Wetterlage gefährlich macht
Winter in Niedersachsen
Wegen Glatteisgefahr entfällt in zahlreichen fränkischen Städten und Landkreisen am Nachmittag des 12. Januar der Schulunterricht. // Lars Penning/dpa
09.01.2026, Bayern, Gochsheim: Einsatzkräfte arbeiten an der Unfallstelle auf der Autobahn 70 bei Gochsheim (Lkr. Schweinfurt). Der Sattelzug kam auf der schneebedeckten Autobahn ins rutschen, krachten in die Mittelschutzplanke und drehte sich um 180 Grad. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Die A70 wird in Richtung Schweinfurt noch für mehrere Stunden gesperrt bleiben. Foto: Ferdinand Merzbach/NEWS5/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Gochsheim: Einsatzkräfte arbeiten an der Unfallstelle auf der Autobahn 70 bei Gochsheim (Lkr. Schweinfurt). Der Sattelzug kam auf der schneebedeckten Autobahn ins rutschen, krachten in die Mittelschutzplanke und drehte sich um 180 Grad. Foto: Ferdinand Merzbach/NEWS5/dpa // Ferdinand Merzbach (NEWS5)
Franken – Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung ab dem Vormittag des 12. Januar wegen Glatteis herausgegeben. Unfälle behindern den Verkehr, die meisten Schulen schließen vorzeitig.
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+++ Wir halten Sie an dieser Stelle über die aktuelle Glatteis-Wetterlage am 12. Januar und die Auswirkungen auf dem Laufenden. +++


Die Inhalte dieses Artikels (ständige Aktualisierung):


Update 12. Januar, 13.40 Uhr

Was die aktuelle Wetterlage gefährlich macht

Was macht eigentlich die aktuelle Wetterlage so gefährlich? Die Niederschlagsmenge ist nicht. Über der Mitte fällt im Tagesverlauf ostwärts vorankommend zunächst etwas Schnee, meldet der Deutsche Wetterdienst. Viel mehr als ein bis zwei Zentimeter kommen da nicht zusammen. Im Verlauf des Nachmittages gehe der Schnee bei leicht steigenden Temperaturen dann aber vielerorts in Regen über. Dieser trifft auf den hart gefrorenen Boden, warnt der DWD. Flächendeckend kann sich Glatteis bilden.


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Update 12. Januar, 10.07 Uhr

Glatteisgefahr in ganz Oberfranken: Schulen reagieren

Eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis gilt für ganz Franken ab  Montag (12. Januar), 12 Uhr, bis Mitternacht. Laut Deutschem Wetterdienst besteht Gefahr für Leib und Leben durch plötzlich gefrierenden Regen. 

Die Schulen in der Region haben bereits reagiert. Es findet am heutigen Montag vielerorts nur ein verkürzter Präsenzunterricht bis 13 Uhr statt. Notgruppen sind an den Schulen eingerichtet, teilt das bayerische Kultusministerium auf dem eigens für solche Fälle eingerichteten Portal mit. Betroffen sind folgende kreisfreie Städte und Landkreise in der Region (in alphabetischer Reihenfolge): 

Oberfranken

Unterfranken

  • Bad Kissingen
  • Haßberge
  • Rhön-Grabfeld

Update 12. Januar, 10.02 Uhr

Aktuell noch Verkehrsbehinderungen auf der A7

Ein Lastwagen ist nachts auf der A7 an der Baustelle auf Höhe der Anschlussstelle Oberthulba/Bad Kissingen in Fahrtrichtung Fulda verunglückt. Das Fahrzeug kippte aus bislang ungeklärter Ursache um und blockierte Teile der Fahrbahn an der Anschlussstelle, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Bergungsarbeiten seien sehr schwierig und könnten sich noch bis in den Nachmittag ziehen.

Update 12. Januar, 9:32 Uhr

Lastwagen kippt auf A7 um – Bergung gestaltet sich schwierig

Ein Lastwagen ist nachts auf der A7 bei Bad Kissingen an einer Baustelle verunglückt. Das Fahrzeug kippte aus bislang ungeklärter Ursache um und blockiere Teile der Fahrbahn an der Anschlussstelle Bad Kissingen, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Bergungsarbeiten seien sehr schwierig und könnten sich noch bis in den Nachmittag ziehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Der erwartete gefrierende Regen könnte die Bergungsarbeiten zusätzlich verzögern, so der Sprecher.


Update 12. Januar, 9:22 Uhr

Schulen reagieren auf  Wetterlage 

In Oberfranken entfällt der Unterricht am Montag teilweise. Wegen der Witterungslage endet der Präsenzunterricht in ganz Oberfranken spätenstens um 13 Uhr. Eine Notbetreuung wird in den Schulen eingerichtet. 


Update 9. Januar, 15:36 Uhr

Nächster Wetterumschwung: Minus-Temperaturen und neue Glatteisgefahr

Nachdem der Freitag (9. Januar) regnerisch war und die Straßen sich eher in Matsch- als in Eispisten verwandelten, kündigt sich nun ein neuer Wetterumschwung an. Regen wird zu Schnee und Eis. Nach übereinstimmenden Prognosen mehrerer Wetterportale wie wetter.com  oder kachelmannwetter.com rutschen die Temperaturen im ganzen fränkischen Raum am späten Samstagvormittag (10. Januar) wieder in den Minusbereich, und der Regen geht in Schnee über, bevor der Niederschlag dann zurückgeht.

Für ganz Franken warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor leichtem Schneefall von bis zu 5 Zentimetern Neuschnee, vor allem aber vor verbreiteter Glätte und Rutschgefahr auf den Straßen. In den Höhenlagen des Fichtelgebirges und der Rhön soll es bis Samstagmorgen weiterhin zu Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 75 km/h kommen.


Update 9. Januar, 10.52 Uhr

Mehrere Unfälle auf der A3 zwischen Erlangen/Höchstadt und Nürnberg

In der Nacht zum 9. Januar ist es auf der A3 bei Erlangen wegen Glätte zu drei Unfällen gekommen. Ein Auto überschlug sich. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Ein Kleintransporter krachte in eine Leitplanke. Bei Höchstadt geriet ein Lkw auf der A3 ins Schleudern. Weiter in Richtung Süden überschlug sich ein Auto und landete auf dem Dach.

Update 9. Januar, 10.02 Uhr

Verspätungen auf Bahnstrecke Bamberg - Hof

Witterungsbedingt verkehren die Regionalzüge im Neigetechniknetz Nordostbayern mit reduzierter Geschwindigkeit. Das meldet die Deutsche Bahn. Betroffen sind die Strecken Bamberg - Hof sowie Nürnberg - Bayreuth bzw. Nürnberg - Marktredwitz. "Rechnen Sie daher bitte mit vereinzelten Verspätungen von bis zu 15 Minuten", heißt es aktuell auf der einer Hinweisseite der Bahn. 


Update 9. Januar, 9.54 Uhr

Vollsperrung auf der A70 zwischen Bamberg und Schweinfurt

Auf der Autobahn 70 bei Gochsheim im Kreis Schweinfurt ist ein Lastwagen aufgrund der schneeglatten Fahrbahn in die Mittelleitplanke gerutscht. Der Fahrer soll seine Geschwindigkeit zuvor nicht angepasst haben, wie die Polizei mitteilte. Der Sattelzug sei nach dem Aufprall quer über zwei Fahrstreifen stehen geblieben.

Entgegen den ersten Erkenntnissen wurde der 59-jährige Fahrer doch verletzt. Er kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Strecke war daraufhin von Bamberg kommend in Richtung Schweinfurt für mehrere Stunden voll gesperrt. Erst am frühen Morgen wurde die Sperre wieder aufgehoben. Den entstandenen Schaden schätzen die Ermittler auf rund 85.000 Euro.


Update 9. Januar, 9 Uhr:

Mehrere Unfälle im Kreis Bamberg enden glimpflich

Drei Unfälle meldet die Polizei Bamberg-Land. Unter anderem auf der A70 bei Scheßlitz kam es zu Behinderungen, weil sich ein großer Lastwagen auf schneeglatter Fahrbahn festgefahren hatte.


Update, 9. Januar, 7.40 Uhr:

Auch Schulen im Kreis Haßberge reagieren

Manche Schulen im Landkreis Haßberge verzichten heute auf Präsenzunterricht und informieren Eltern darüber direkt elektronisch. 


Update, 9. Januar, 7.35 Uhr:

40-Tonner bleibt auf Autobahn liegen

Auf der Autobahn A70 im Landkreis Bamberg ist ein Lastwagen wegen Schnee und Eis nicht mehr weitergekommen. Siehe Link oben.


Update 9. Januar, 7.19 Uhr

Kein Präsenzunterricht an einer Schule im Kreis Coburg

Der Präsenzunterricht an der Grund- und Mittelschule Seßlach entfällt heute. Eine Notbetreuung vor Ort ist eingerichtet. Das meldet das bayerische Kultusministerium.


Update 9. Januar, 7.01 Uhr

Bahnverkehr zwischen Bamberg und Nürnberg beeinträchtigt

Aufgrund witterungsbedingter Einflüsse ist der Bahnbetrieb der Linie S1 zwischen Bamberg und Nürnberg und weiter Richtung Hartmannshof in beiden Richtungen beeinträchtigt. Das meldet die Bahn aktuell. "Bitte rechnen Sie daher mit Verspätungen sowie mit Ausfällen im S-Bahn-Verkehr der Linie S1 und überprüfen Sie die Fahrplanauskunft noch einmal unmittelbar vor Reiseantritt", so die Bitte der Bahn.


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Update 9. Januar, 6.14 Uhr

Präsenzunterricht entfällt in zwei Landkreisen der Region

Im gesamten Landkreis Bad Kissingen und in den benachbarten Kreisen Rhön-Grabfeld entfällt der Präsenzunterricht an allen Schulen am heutigen Freitag aufgrund andauernder Schneefälle und möglicher Straßenglätte durch überfrierenden Regen. Das teilt das bayerische Kultusministerium auf einer eigens dafür eingerichteten Website mit. Insgesamt ist aktuell in 13 bayerischen Städten und Landkreisen aktuell der Präsenzunterricht aufgrund der Wetterlage abgesagt.

Der ursprüngliche Artikel vom 8. Januar

Deutschland steht mit Sturmtief Elli eine turbulente Wetterlage bevor. Besonders ungemütlich soll es ab der Nacht zum Freitag werden, wenn Sturmtief Elli über das Land hinwegzieht. Auch Teile Frankens werden von den heftigen Auswirkungen des Sturms betroffen sein, auch wenn sich der Schwerpunkt des Sturms nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weiter im Norden befinden soll.

Kräftige Schneefälle und Schneeverwehungen

Bei stürmischem Ostwind sind Schneeverwehungen möglich, was zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen kann, wie es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hieß. Im Süden und Westen Deutschlands soll der Schnee - bei ebenfalls stürmischem, aber aus südwestlichen Richtungen wehendem Wind - indes bis Freitagfrüh rasch in Regen übergehen. Örtlich besteht dort dann Glatteisgefahr.

Ein DWD-Meteorologe sprach von "einem echten Wetterkrimi". Die Deutsche Bahn (DB) kündigte witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr an. Behörden und Meteorologen raten: Wer nicht unbedingt unterwegs sein muss, sollte zu Hause bleiben und das Auto stehen lassen.


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Die Prognose für Stadt und Kreis Bamberg

Bamberg steht vor einem frostigen Wochenende: Sturmtief Elli bringt Temperaturen von bis zu minus 15 Grad und erhöhtes Risiko für glatte Straßen. Die Stadt und ihre Einsatzkräfte sind gewappnet: Während die Schulen nach aktuellem Stand geöffnet bleiben, setzen Stadtwerke und Polizei auf flexible Einsatzpläne und schnelle Reaktion bei Gefahr. Fahrgäste müssen sich auf Verspätungen im Nahverkehr einstellen. Polizei und Rettungsdienste arbeiten eng zusammen, um Sicherheit auf den Straßen und Hilfe für Bedürftige zu gewährleisten. Warum jetzt besondere Vorsicht im Verkehr geboten ist, wie Bamberg auf die Kältewelle reagiert und welche Hotlines im Notfall wichtig sind – das erfahren Sie im Artikel.

Die Prognose für den Landkreis Forchheim

Im Laufe der ersten Nachthälfte auf Freitag setzt rund um Forchheim kräftiger Schneefall ein, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf so gut wie allen Straßen führen wird. Das schreibt unser Wetterexperte Christian König. Vor allem auf Nebenstrecken und an Steigungen in der Fränkischen Schweiz wird es für die Autofahrer eine Herausforderung. Weil der Schnee am Freitag allmählich in Regen übergeht, hölt König lokal auch die Bildung von Blitzeis nicht für ausgeschlossen.

Die Wetter-Prognose für den Landkreis Kulmbach

Von Schnee und Regen über Blitzeis bis zu Tauwetter, Sturm und klirrender Kälte – in den nächsten Stunden erwartet Kulmbach ein wahrer Wetter-Marathon. Wetterkönig Christian König spricht von einem „seltenen Szenario“ und erklärt, wann es auf Oberfrankens Straßen besonders gefährlich wird. Die Polizei und Feuerwehr sind in Alarmbereitschaft, denn Blitzeis und plötzlich einsetzender Frost können selbst erfahrene Autofahrer und Winterdienste überraschen. Warum die Nacht zum Freitag besonders heikel werden könnte, welche Fehler Sie jetzt vermeiden sollten – das und mehr erfahren Sie im Artikel.

Winterstum Elli: Die Prognose für den Landkreis Kronach

Auch um den Landkreis Kronach macht Sturmtief Elli keinen Bogen. Wetterexperten warnen vor einem gefährlichen Mix aus gefrierendem Regen, Schnee und eisigen Temperaturen. Schon am Freitag könnten Windböen und Schneefall den Verkehr lahmlegen, doch das ist erst der Anfang: Verschiedene Wetterdienste prognostizieren am Samstag einen drastischen Temperatursturz mit zweistelligen Minusgraden. Was bedeutet das für die Region? Wie groß ist die Gefahr für Autofahrer und Pendler? Hier gibt es den Überblick für den Landkreis Kronach.

Wie sich Bad Kissingen auf Sturmtief Elli vorbereitet

Schnee, Blitzeis und klirrende Kälte – Bad Kissingen bereitet sich auf ein frostiges Wochenende vor. Die Stadt ist im 24-Stunden-Bereitschaftsmodus, um Straßen und Wege schnell zu sichern. Mehr als neun Einsatzfahrzeuge und hunderte Tonnen Streugut stehen bereit, doch auch die Bürger sind gefragt: Die Stadtwerke geben wichtige Tipps, wie Sie Wasserleitungen und Zähler vor Frost schützen und was im Ernstfall zu tun ist.

Die Prognose Stadt und Landkreis Coburg

Der Wintertraum in Coburg endet abrupt: Schon ab Donnerstagabend zieht das Schneesturmtief Elli über die Region und sorgt für einen Wetterumschwung mit bis zu 15 Zentimetern Neuschnee, gefolgt von Regen und gefährlichem Blitzeis. Die Winterdienste in Stadt und Landkreis Coburg stehen mit voll einsatzbereiten Streufahrzeugen und gut gefüllten Salzlagern bereit, um Straßen und Hauptverkehrswege möglichst sicher zu halten. Anlieger sind verpflichtet, Gehwege regelmäßig zu räumen und zu streuen – Splitt gibt es kostenlos am Wertstoffhof. Dennoch warnt der Wetterdienst vor extremen Straßenverhältnissen und rät, Autofahrten zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen möglichst zu vermeiden. Wie Coburg auf die Wetterlage vorbereitet ist, welche Regeln jetzt für alle gelten und wie Sie sich am besten vor den Folgen von Elli schützen, lesen Sie im Artikel.

+++ Wir ergänzen an dieser Stelle die Prognosen für weitere fränkische Regionen, sobald die Informationen vorliegen. +++

 

 

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