Nach dem Doppelmord
In Ebrach bekommen selbst Mörder eine zweite Chance
Ebrach Jugendgefängnis; Foto: Barbara Herbst
Barbara Herbst
Christoph Hägele von Christoph Hägele Fränkischer Tag
Ebrach – Im Jugendgefängnis wird nachgeholt, was Erziehung und Schule an Straftätern versäumt haben. Manche monieren, dass darüber das Strafen zu kurz kommt.

Hinter den Mauern der JVA Ebrach sitzt niemand ohne Grund. Auch der 18-Jährige, der im oberfränkischen Mistelbach die Eltern seiner Freundin ermordete und an diesem Montag zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden ist, könnte in Ebrach landen.  Von einer "Negativauslese" spricht JVA-Leiter Gerhard Weigand mit Blick auf die Inhaftierten.  Die jungen Männer in ihren ausgewaschenen blauen Hosen und grauen Pullovern haben getötet, gestohlen oder mit Drogen gedealt.  Das ist ihre Vergangenheit.    Ihre Zukunft soll ...

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