Bei einem Kellerbrand in der Schulstraße in Bischberg sind am Samstagabend (4. Juli 2026) etwa 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort gewesen. Wie Sebastian Pflaum, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands Bamberg, gegenüber News5 mitteilte, wurden die Hilfskräfte kurz nach 20 Uhr zu einem Zimmerbrand gerufen.
"Vor Ort bestätigte sich die Lage, dass es sich um ein Brandgeschehen handelt. Wir hatten einen massiven Brand im Keller mit einer extremen Rauchentwicklung durch das gesamte Haus", schilderte Pflaum.
Massenhaft Kleidung im Keller brennt lichterloh - Feuerwehr muss Spezialwagen anfordern
Im Keller habe eine starke Brandbelastung durch zahlreiche Kleidungsstücke vorgelegen, wodurch sich die Löscharbeiten als schwierig gestaltet hätten, erklärt der Feuerwehrsprecher weiter. Die Kleidungsstücke hätten erst auseinandergezogen, abgelöscht und anschließend ins Freie gebracht werden müssen. Für den Einsatz seien deshalb viele Feuerwehrkräfte erforderlich gewesen, unter anderem mit Atemschutzgeräten. Zudem seien mehrere Nachalarmierungen durchgeführt worden, um ausreichend frische Einsatzkräfte und Material an die Brandstelle zu bringen.
"Die Angriffstruppen können so 20 bis 25 Minuten in den Einsatz gehen. Wir haben insgesamt ungefähr zehn Angriffstrupps im Einsatz gehabt, also rund 20 Einsatzkräfte, die natürlich auch abgelöst werden mussten", beschrieb Pflaum die Belastung für die Feuerwehrleute. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich laut Pflaum drei Bewohner im Haus. Zwei Personen hätten eine Rauchgasvergiftung erlitten, eine davon sei ins Krankenhaus gebracht worden.
Speziell eingesetzt worden sei außerdem ein Atemschutz-Gerätewagen aus Buttenheim, um frische Atemschutzgeräte bereitzustellen. Nach gut zwei Stunden war der Brand den Angaben von News5 zufolge weitestgehend gelöscht. Das Wohnhaus wurde durch die starke Rauchentwicklung unbewohnbar, teilt die Polizei mit. Der entstandene Sachschaden werde derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache aufgenommen.












