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Bamberg/Bayreuth
Kinder mit Behinderung zu Pornografie genötigt? Hinweisen aus den USA führen nach Franken
Ermittlungen wegen kinderpornographischer Inhalte: Heilpädagoge soll Genitalien von Kindern gefilmt haben
Schwere Vorwürfe gegen einen 33-jährigen Heilerziehungspfleger haben in Oberfranken großangelegte Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime Bayern und der Kriminalpolizei Bayreuth ausgelöst. Dem Mann wird vorgeworfen, seine berufliche Stellung in einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderung missbraucht zu haben, um während der Arbeitszeit Bild- und Videoaufnahmen von den ihm anvertrauten Kindern und Jugendlichen anzufertigen. Die Aufnahmen sollen teilweise unbekleidete Genitalien zeigen und unter Ausnutzung der Hilfsbedürftigkeit der Betroffenen entstanden sein. In Einzelfällen soll der Beschuldigte die Betreuten sogar entkleidet und unsittlich im Intimbereich berührt haben, um entsprechendes Bildmaterial zu produzieren.Ins Rollen kamen die Ermittlungen durch einen entscheidenden Hinweis aus den USA: Das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) hatte die deutschen Behörden über den Upload zahlreicher Videos mit kinderpornografischem Inhalt in einen Cloud-Speicher informiert. Die daraufhin eingeleiteten Nachforschungen führten die Beamten schließlich zu dem 33-Jährigen. Bei Durchsuchungen in mehreren Objekten in den Landkreisen Kulmbach und Hof stellten die Ermittler eine Vielzahl elektronischer Speichermedien sicher. Eine erste Sichtung des Materials erhärtete den Verdacht massiv und lieferte Hinweise darauf, dass die Taten über einen Zeitraum in den Jahren 2025 und 2026 begangen wurden.Aufgrund der belastenden Erkenntnisse und der Schwere der Vorwürfe erließ ein Ermittlungsrichter auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Heilerziehungspfleger. Der Mann befindet sich seither in Untersuchungshaft. Während die Spezialisten der Cybercrime-Dienststelle die sichergestellten Datenträger weiter akribisch auswerten, konzentriert sich die Kriminalpolizei nun darauf, die Identität aller betroffenen Geschädigten zweifelsfrei zu klären. Die Ermittlungen zum vollen Ausmaß der Taten und zum Hintergrund des Beschuldigten dauern an.Redaktioneller Hinweis: Kinder in der Einrichtung unbedingt pixeln! Foto: NEWS5 / Stephan Fricke Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/41148 // NEWS5 / Stephan Fricke (NEWS5)
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Bamberg/Bayreuth – Ein Mitarbeiter einer fränkischen Betreuungseinrichtung soll kinderpornografische Aufnahmen gemacht und geteilt haben. Ermittler wurden durch einen Hinweis aus den USA auf den Verdächtigen aufmerksam und fanden belastendes Material.
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Ein 33-jähriger Angestellter und Heilerziehungspfleger einer fränkischen Betreuungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen soll kinderpornografische Aufnahmen erstellt haben. Daher befindet er sich nun in Untersuchungshaft, wie die Zentralstelle Cybercrime und die oberfränkische Polizei am Donnerstag (11. März 2026) gemeinsam mitteilten.

Auslöser der Untersuchungen war ein Hinweis aus den USA durch das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC), wonach zahlreiche Videos mit kinderpornografischem Inhalt auf eine Cloud hochgeladen worden waren. Daraus habe sich ein Anfangsverdacht gegen den Mann ergeben.

Kinderpornografische Aufnahmen hochgeladen: 33-Jähriger in Untersuchungshaft

Bei Durchsuchungen in mehreren Objekten in den Landkreisen Kulmbach und Hof seien elektronische Speichermedien mit kinderpornografischem Material sichergestellt worden. Eine erste Überprüfung habe die Anschuldigungen gegen den Mann bestätigt: Es hätten sich Anzeichen ergeben, dass der Mann Bild- und Videoaufnahmen während seiner Arbeitszeit in der Betreuungseinrichtung in den Jahren 2025 und 2026 gemacht habe.

Er soll dabei die "Hilfsbedürftigkeit der von ihm betreuten Personen" ausgenutzt haben, hieß es weiter. Die Kinder und Jugendlichen soll er zum Teil entkleidet und sie im Intimbereich berührt haben, um entsprechendes Bildmaterial produzieren zu können.

Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft, wie das Polizeipräsidium Oberfranken berichtet.

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