Beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) ist man zufrieden mit dem Verlauf des Sanitätswachdienstes während der diesjährigen Bamberger Sandkerwa. Das Fest vom 209. bis 24. August mit seinen rund 200.000 Besucherinnen und Besuchern sei überwiegend "friedlich und fröhlich" verlaufen. Dies sei auch der guten Vorbereitung und dem Einsatz von bis zu 45 ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitätern des BRK und der Wasserwacht geschuldet, so das BRK in einer Pressemitteilung.
"Die Zahl der Patientinnen und Patienten bewegte sich auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre und ist im Verhältnis zur Größe der Veranstaltung gering", so das BRK. Bis Montagnachmittag hatten etwa 60 Personen Hilfe bei den BRK‑Einsatzkräften gesucht. Dabei habe es sich überwiegend um leichte Verletzungen und Beschwerden gehandelt, die direkt vor Ort behandelt werden konnten. In der Nacht auf Sonntag hatte es bei der Sandkerwa einen größeren Polizeieinsatz gegeben.
Den Herausforderungen der Sandkerwa gewachsen
Einige Patientinnen und Patienten wurden vorsorglich zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus transportiert. Einsätze aufgrund von Alkohol und Gewaltdelikten spielten nur in Ausnahmefällen eine Rolle. „Die Sandkerwa als einzigartiges Volksfest in den Straßen und Gassen des Sandgebiets zwischen Domberg und der Regnitz vor Kleinvenedig ist für uns eine ebenso einzigartige Sache. Wir freuen uns jedes Jahr, für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sorgen zu dürfen“, so die BRK-Verantwortlichen.
Aufgrund der Fähigkeiten im Wasserrettungsdienst und Sanitätsdienst seien die Einsatzkräfte in der Lage, den Herausforderungen der Sandkerwa gerecht zu werden. Transport von Verletzten durch das Gedränge in der Sandstraße sei genauso machbar wie die Absicherung des Fischerstechens zu Wasser und zu Land oder das Übersetzen mit Notarzt und Patient vom Leinritt zum Kranen über die Regnitz.
Für das Gelingen der Veranstaltung hebt das BRK besonders die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein IV. Distrikt, der Sandkerwa-Veranstaltungs-Gesellschaft sowie Behörden und Organisationen wie Polizei, Feuerwehr, Integrierter Leitstelle, Ordnungsamt und anderen hervor.
Abschluss der Sandkerwa mit mehreren 10.000 Menschen
„Die langjährige gemeinsame Arbeit macht sich an dieser Stelle besonders bezahlt und führt dazu, dass die Sandkerwa ein friedliches und fröhliches Fest für alle Besucherinnen und Besucher ist und auch bleibt“, so die BRK-Verantwortlichen.
Für den heutigen Montag rechnet das BRK mit einem ruhigen Ausklang der Sandkerwa, auch wenn das Feuerwerk sicherlich noch einmal mehrere 10.000 Menschen ins Festgebiet locken wird.
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