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Unachtsamkeit beim Schleusen
Boot kentert in Bamberg: Großaufgebot im Einsatz - Feuerwehr schildert Rettung
Sportbootunfall in Bamberg: Fünf Ruderer kentern in historischer Schleuse
In Bamberg musste die Besatzung eines gekenterten Boots gerettet werden. // 
Bamberg – Ein Ruderboot mit fünf Personen an Bord ist an einer Schleuse in Bamberg gekentert. Die Wasserrettung rückte daraufhin zunächst mit einem Großaufgebot an.
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Am Samstagmittag (10. Oktober 2026) ereignete sich in der historischen "Schleuse 100" in Bamberg, gegenüber des Wasserschlosses Concordia, ein Sportbootunfall, wie die Verkehrspolizei Bamberg berichtete.

Ein bei der Einsatzzentrale gemeldetes Kentern eines Ruderbootes während der Schleusung mit fünf über Bord gegangenen Personen ließ zunächst ein Großaufgebot der Wasserrettung ausrücken.

Ruderer kentern in historischer Schleuse in Bamberg

Im weiteren Verlauf zeigte sich jedoch, dass Unachtsamkeit beim Schleusen lediglich ein Regattaboot volllaufen ließ, woraufhin sich alle fünf Besatzungsmitglieder (33 bis 80 Jahre) im kühlen Regnitzwasser wiederfanden. Bei einer Wassertiefe von lediglich circa 1,20 Meter bestand jedoch nicht die Gefahr des Ertrinkens und es wurde auch niemand verletzt. Nach erfolgreicher Bergung des Bootes blieb letztlich als einziger Schaden ein gewässertes Mobiltelefon. Wegen nicht beachteter Schleusungsvorschriften erging dennoch eine Anzeige nach der bayerischen Schifffahrtsordnung an den Verantwortlichen des Bootes. 

Die Bamberger Feuerwehr hat den Einsatz mittlerweile auch aus ihrer Sicht geschildert. Wie die Feuerwehr berichtet, hatte eine Person die Schleusenkammer bereits eigenständig über eine Steigleiter verlassen können. "Den im Wasser befindlichen Personen wurden daraufhin Rettungsleinen zugeworfen, worüber sich eine weitere Person in Sicherheit bringen konnte", schildern die Kameraden. Da ein zweites Ruderboot den direkten Zugang zur Ausstiegsleiter versperrte, habe man die verbliebenen Personen diese nicht mehr selbstständig erreichen können.

"Ein Kamerad eines vor Ort befindlichen Mehrzweckfahrzeugs rüstete sich umgehend mit einem Überlebensanzug aus, begab sich ins Wasser und führte die Personen sicher zur Steigleiter", so die Feuerwehr. Dort seien sie von weiteren Feuerwehrkräften in Empfang genommen und zunächst zum Aufwärmen in ein Einsatzfahrzeug verbracht worden. Zwei der geretteten Personen hätten sich kurzzeitig von der Einsatzstelle entfernt, um sich durch leichtes Joggen eigenständig warmzuhalten, seien aber wenig später selbstständig zurückgekehrt. Im Bereich des nahegelegenen Bootshauses seien die Beteiligten schließlich durch den Rettungsdienst gesichtet und versorgt worden.

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