Mit einer Geschwindigkeit von 180 Kilometern pro Stunde und mehreren riskanten Überholmanövern hat ein 18-Jähriger die Polizei am Montagabend (5. Oktober 2026) abgehängt. Es gleiche "einem Wunder", dass es bei der Verfolgungsjagd nahe Viereth-Trunstadt (Landkreis Bamberg) nicht zu einem schweren Unfall gekommen ist, berichtete die Polizei.
Der junge Fahrer fiel einer Zivilstreife auf, weil er auf einer Autobahnausfahrt zu schnell unterwegs war und mehrfach nur auf dem Hinterreifen fuhr, einem sogenannten "Wheelie". In diesem Moment fuhr er von der A70 runter. Als er anschließend mit fast 170 Kilometern pro Stunde auf der Bundesstraße unterwegs war, hätten ihn die Polizisten anhalten wollen - und dafür Blaulicht, Anhalte-Signal und Sirene eingeschaltet.
Verfolgungsjagd im Kreis Bamberg - Polizei ändert Taktik
Doch der 18-Jährige gab Gas, die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Nachdem er mehrfach andere Fahrzeuge durch riskante Überholmanöver zum Ausweichen gezwungen und in einem Industriegebiet mit im Schnitt Tempo 186 statt erlaubten 70 Kilometern pro Stunde gefahren sei, habe man sich zur Sicherheit entschieden, die Verfolgung abzubrechen, teilten die Beamten mit.
Stattdessen stellten sie den 18-Jährigen zu Hause bei seinen Eltern. Nach kurzer Zeit habe er die verbotene Fahrt gestanden. Als Grund nannte er laut Polizei Angst vor einer Kontrolle. Ihn erwarten nun Ermittlungen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Gefährdung des Straßenverkehrs. Seinen Führerschein ist der 18-Jährige erst einmal los.









