Bevor Carina an ME/CFS erkrankte, führte die 37-Jährige aus dem Raum Bamberg ein normales Leben: Sie war voller Energie, arbeitete, spielte Fußball und engagierte sich ehrenamtlich.
2021 infizierte sie sich mit Covid-19. Wochen vergingen, dann Monate. Doch mit ihrer Gesundheit ging es nicht mehr bergauf. Kognitive Probleme, eine bleierne Müdigkeit, die tief in den Knochen sitzt, unerholsamer Schlaf, extreme Erschöpfung schon bei kleinster Anstrengung. „Ich wusste, dass etwas nicht mit mir stimmt“, sagt sie.
Leidensweg ME/CFS: Was ist los mit meinem Körper?
Nach einer langen Odyssee von Arzt zu Arzt erhält sie schließlich die Diagnose: Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom, kurz: ME/CFS. Seitdem ist ihr Leben nicht mehr, wie es einmal war.
Lesen Sie hier die ganze Geschichte von Carina S.:
Die Krankheit bestimmt ihren Alltag – und den ihrer Familie. Die lebensfrohe Frau kann kaum das Haus verlassen und muss ihre Energiereserven streng einteilen. Das Tückische: Die Krankheit ist kaum erforscht, bislang gibt es keine wirksame Therapie.
Spendenaufruf: ME/CFS-Erkrankte aus Landkreis Bamberg setzt Hoffnung in Blutwäsche
Carina hat vieles ausprobiert, schleppte sich von Krankenhaus zu Krankenhaus, von Arzt zu Arzt. Inzwischen setzt sie ihre Hoffnung in eine Form der Blutwäsche, die sogenannte Plasmapherese. Dabei sollen krankmachende Autoantikörper aus dem Blut gefiltert und die Symptome gelindert werden. Die Behandlung wird jedoch nicht von den Krankenkassen übernommen.
Deshalb hat ihre jüngere Schwester Tatjana einen GoFundMe-Aufruf gestartet – „ein Hilferuf aus Verzweiflung“, wie sie sagt.
Carina will nichts unversucht lassen. Vor allem kämpft sie darum, wieder am Leben teilzunehmen – den Familienalltag mit Mann und Sohn zu leben, der für andere selbstverständlich ist.
„Ich bin seine Mama. Und ich werde nicht aufhören, nach dem Weg zurück ins Leben zu suchen.“
Sie wollen auch gerne spenden und die Familie unterstützen? Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
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