Es sollte für Tom Lehmann nach vielen Jahren wieder ein großes Fest im Kreise seiner Liebsten werden. Doch das Weihnachtstreffen in Strullendorf bleibt Tom Lehmann verwehrt. Der 30-Jährige ist nach einem Atemstillstand am 12. Dezember 2024 gestorben. „Er durfte im Beisein seiner Freunde und der Familie gehen. Tom ist ruhig eingeschlafen“, berichtet Mutter Christine.
Nach einer Spendenaktion hatte sich der todkranke Strullendorfer im Herbst mit einer Reise ans Mittelmeer einen Wunsch erfüllt. Tom Lehmann litt an Gliedergürteldystrophie, eine seltene Generkrankung. Zudem entdecken die Ärzte Ende 2023 Metastasen im Bauchraum des 30-Jährigen. „Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Gliedergürteldystrophie liegt bei 23 Jahren. Entsprechend können wir dankbar sein für die vielen Jahre. Trotzdem hinterlässt Tom eine riesige Lücke“, sagt die Mutter.
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Ihr Sohn habe nie mit seinem Schicksal gehadert und trotz seiner Einschränkungen anderen Menschen Mut gemacht. „Er war immer positiv. Davon kann man sich eine Schreibe abschneiden.“
Wegen der vielen Spenden, die im Sommer zusammengekommen waren, kann Tom Lehmann jetzt sein letzter Wunsch erfüllt werden. „Tom hat sich eine Seebestattung gewünscht, weil er das Meer ja so sehr liebt. Er wird auf der Ostsee auf seine letzte Reise geschickt. Ich möchte allen Spendern noch einmal von Herzen danken.“
An Weihnachten wird sich die Familie trotzdem in Strullendorf treffen. „In Gedanken wird Tom dann in unserer Mitte sein. Wir sind dankbar, dass wir ihn hatten“, sagt Mutter Christine.
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